Ziemlich genau zehn Jahre ist es her, dass in Malta ein Schiff in Richtung Libyen auslief. Es hieß Iuventa, das lateinische Wort für Jugend. Ein blauer, umgebauter Fischkutter, 33 Meter lang, gekauft von einer privaten Organisation junger Menschen, um Flüchtende vor dem Ertrinken im Mittelmeer zu retten. Die italienischen Behörden beschlagnahmten das Schiff aber schon im Jahr darauf, in einer Augustnacht 2017, und klagten die Crew wegen angeblicher Beihilfe zur illegalen Einreise an. Seither liegt die Iuventa vor Anker im Hafen von Trapani und rostet vor sich hin.
„23 000 Leben“ auf Netflix über Rettungsschiff "Iuventa": Wo die Menschlichkeit untergeht
Das Drama handelt von jungen Menschen, die an Bord der „Iuventa“ Flüchtende retten wollen. Was sagt der echte Kapitän des Schiffs dazu?











