Lamine Yamal ist nicht alt genug, um bereits das Tor seines Lebens erzielt zu haben. Er hat es, wie so vieles, vermutlich noch vor sich. Aber den einen oder anderen Treffer, der sich aufgrund des Dreiklangs aus Schönheit, Bühne und Gegner ins Gedächtnis vieler Menschen einbrannte, hat er schon hinter sich. Unter anderem: jenes Tor, das er 2024 in München-Fröttmaning erzielte und an das nun wieder erinnert wird. Weil er es in einem Halbfinale erzielte, nur halt bei der Europa-, nicht bei der Weltmeisterschaft. Und weil es, wie nun am Dienstag in Dallas, gegen Frankreich ging. Und weil es in Frankreich gleichermaßen Furcht auslöst wie in Spanien Sicherheit. Nicht zuletzt bei Lamine Yamal selbst.