Erstmals in WM-Historie : Spanien tritt ohne Real-Profi bei WM an25.05.2026, 14:05Lesezeit: 2 Min.Barça-Star Lamine Yamal führt das spanische Team an, das ohne Profis von Real Madrid zur WM reist. Auch ein Bundesliga-Profi hat es in den Kader des Europameisters geschafft.Angeführt von Jungstar Lamine Yamal nimmt die spanische Fußball-Nationalmannschaft den zweiten WM-Titel ins Visier. Cheftrainer Luis de la Fuente stellte in Madrid sein 26-köpfiges Aufgebot für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko vor. Zum Kader zählen unter anderem Alejandro Grimaldo von Bundesligklub Bayer Leverkusen, Marc Cucurella vom FC Chelsea und Mittelfeld-Stratege Rodri von Manchester City.Der 18 Jahre alte Yamal, der zuletzt an einer Oberschenkelverletzung laborierte, ist einer von acht Spielern vom nationalen Meister FC Barcelona. Von Barças großem Rivalen Real Madrid steht erstmals in Spaniens WM-Historie kein Profi im finalen Aufgebot. Auch auf Rechtsverteidiger Daniel Carvajal, für den es die letzte Saison bei Real war, verzichtete der 64 Jahre alte de la Fuente. Ebenso fehlt der junge Innenverteidiger Dean Huijsen auf der Kaderliste.„Ich bin Nationaltrainer, ich schaue nicht auf den einen oder anderen Verein. Ich habe nicht diesen Lokalpatriotismus, den ein Fan haben kann“, sagte de la Fuente auf die Frage nach den fehlenden Real-Spielern und ergänzte: „Wenn wir einen Kader nominieren, beschäftigen wir uns monatelang damit. Wir sind zufrieden, denn als wir die Liste endgültig festgelegt haben, konnten wir ruhig schlafen.“Auftakt gegen Kap VerdeDer Weltmeister von 2010 startet am 15. Juni in Atlanta gegen den klaren Außenseiter und WM-Neuling Kap Verde in das Turnier. In Gruppe H sind die weiteren Gegner Saudi-Arabien am 21. Juni ebenfalls in Atlanta und der zweimalige Weltmeister Uruguay am 27. Juni in Zapopan nahe Guadalajara.Vor vier Jahren scheiterte Spanien schon im Achtelfinale am Überraschungsteam Marokko. Nach dem Rücktritt von Luis Enrique gelang dessen Nachfolger de la Fuente der erfolgreiche Umbruch. Bei der EM 2024 in Deutschland holte seine Auswahl den Titel.