Ultrarechter gegen Friedensprozess: Kolumbiens neuer Präsident will Friedensprogramme auflösen

Vor rund zehn Jahren hat die Regierung ein Friedensabkommen mit der Farc-Guerilla geschlossen. Doch Abelardo de la Espriella kündigt einen Kurswechsel an.

Kolumbiens Präsident Abelardo de la Espriella bei einer Rede im Juni 2026

Sergio Acero/reuters

epd | Kolumbiens nächster Präsident Abelardo de la Espriella hat angekündigt, mehrere Programme zur Umsetzung des Friedensabkommens mit der Farc-Guerilla aufzulösen. Die 2022 gegründete Stelle zur Umsetzung des Friedensabkommens solle zu einer Kommission für Sicherheit umgewandelt und neu ausgerichtet werden, berichtete die Zeitung „El Tiempo“ am Montagabend (Ortszeit). Zudem sollten Büros im Bereich der Menschenrechte, der nationalen Versöhnung und für den Katastrophenschutz ersatzlos gestrichen werden.