Am Tag vor dem Spiel, das britische Medien später Englands bedeutendsten WM-Sieg seit 1966 nennen werden, ahnt Thomas Tuchel schon, was für ein Spiel es wird. Tuchel sitzt im Pressezelt neben dem Aztekenstadion, er wirkt gut gelaunt, wie jemand, der sich sehr darüber freut, wo er gerade sein darf. Über den drei Löwen auf seinem Trainingsanzug leuchtet ein goldener Stern. Der stammt aus dem Jahr des einen WM-Spiels, das sie in England noch bedeutender finden als das in Mexiko: das WM-Finale im Sommer 1966.