Murat Yakin, ein Schurke aus dem James-Bond-Kosmos? Entsprechende Vergleiche durch Entertainer James Corden hat der Schweizer Nationaltrainer mit Humor genommen. „Hallo James, hallo zusammen. Wir Schweizer sind keine Bösewichte“, sagte Yakin in einem Video, das der Schweizer Fußballverband per Mail an die Redaktion der Comedy-Show gesendet hat.„Wir sind präzise wie eine Schweizer Uhr, zuverlässig wie eine Schweizer Bank, süß wie Schweizer Schokolade und hungrig wie der Steinbock in unseren fantastischen Bergen“, sagte Yakin in dem Video, das die schweizerische Nationalmannschaft auch in ihrer Instagram-Story teilte. „Und meine einzige böse Absicht ist … andere Länder bei dieser Weltmeisterschaft zu schlagen.“In seiner Show beim amerikanischen Pay-TV-Sender Fox hat Corden wiederholt über Yakin gesprochen und ihn in Sachen Aussehen, Stil und Aura unter anderem mit einem James-Bond-Bösewicht verglichen. Das sei natürlich lieb gemeint gewesen, beteuerte Corden nun. Er zeigte sich komplett begeistert von der Videobotschaft des früheren Bundesliga-Profis. „Wie großartig ist das denn!“ (dpa)FIFA-Präsident Gianni Infantino kann sich eine abermalige Erweiterung des WM-Teilnehmerfeldes auf 64 Nationen vorstellen. Das seien alles Themen, über die man „auf jeden Fall“ nach der WM nachdenken solle, sagte Infantino dem Schweizer Portal „blue Sport“ auf die Frage einer möglichen Erweiterung der Fußball-WM auf 64 Teams. Das Portal hatte das Interview mit dem Chef des Weltfußball-Verbandes bereits in der vergangenen Woche zum Beginn der K.-o.-Runden der WM in den USA, Mexiko und Kanada geführt. Die ganze Welt müsse von der WM träumen dürfen und „nicht nur Europa und Südamerika“, sagte der Schweizer weiter. Mit Blick auf das laufende Turnier in Amerika mit 48 Teams zog der FIFA-Boss ein positives Zwischenfazit. Die Erweiterung sei „ein riesiger Erfolg“, sagte der 56-Jährige. „Man sieht, die Qualität von den Teams ist allgemein extrem hoch und wird höher, höher und höher, überall auf der Welt.“ Für kleine Nationen sei ein größeres Teilnehmerfeld eine Möglichkeit und ein Ansporn, an einer WM teilzunehmen.Das Teilnehmerfeld war für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada von 32 auf 48 Mannschaften erhöht worden. Durch die höhere Teilnehmerzahl war das erste Mal ein Sechzehntelfinale gespielt worden. Insgesamt wird durch die Erhöhung die Rekordzahl von 104 Spielen in fünf Wochen Turnierzeit gespielt. Durch eine Erweiterung auf 64 teilnehmende Nationen würde die Teilnehmerzahl des WM-Turniers innerhalb kurzer Zeit verdoppelt werden. Zwischen 1998 und 2022 nahmen 32 Teams bei der WM teil. (dpa)Haaland-Boom auch in Südamerika: Mehr als 560 Menschen in Peru tragen auf die eine oder andere Weise den Namen des norwegischen WM-Superstars Erling Haaland. Wie das nationale Bevölkerungsregister Reniec in den sozialen Netzwerken mitteilte, heißen mittlerweile 468 Peruaner Haaland. 91 tragen demnach den Namen Erling Haaland, vier sogar seinen vollständigen Namen Erling Braut Haaland.„Haaland ist auch Peruaner“, schrieb die Behörde dazu. Sie illustrierte die Statistik mit einem KI-generierten Bild von Haaland mit Plüsch-Lama in der Hand und einer typisch peruanischen Chullo-Mütze auf dem Kopf.Ob es sich bei den peruanischen Haalands ausschließlich um Babys handelt oder ob sich etwa auch Ältere zu Ehren des Norwegers umbenannt haben, ging aus den Angaben nicht hervor. In Peru sollen die Namen von Fußballstars aber bereits in der Vergangenheit immer wieder Inspirationsquelle bei der Suche nach dem richtigen Babynamen gewesen sein. Das südamerikanische Land hat dabei auch selbst eine Reihe international bekannter Kicker hervorgebracht, darunter die früheren Bundesliga-Profis Claudio Pizarro, Paolo Guerrero und Jefferson Farfán.Die WM-Leistungen von Haaland sorgen nach Angaben des peruanischen Rundfunksenders RPP auch dafür, dass Einzelhändler immer mehr Shirts mit dem Konterfei des früherer Dortmunder Profis verkaufen. Besonders beliebt sind demnach gerade seit Norwegens Achtelfinalsieg gegen Brasilien Exemplare mit Haaland in Wikinger-Pose oder beim sogenannten Viking Row, dem kollektiven Ruderjubel der Norweger. (dpa)Egal, wie lange es dauert: Zum WM-Viertelfinalspiel zwischen England und Norwegen an diesem Samstag (23 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM und bei MagentaTV) dürfen Fans in England bis zum Schluss im Pub bleiben. Das meldete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf die Regierung in London. Zusätzlich zu der bereits verlängerten Sperrstunde bis 2 Uhr morgens werde eine flexible Regelung in England und Wales gelten. Normalerweise ist um 23 Uhr Zapfenstreich.Die Pubs dürfen demnach bis 30 Minuten nach Abpfiff aufbleiben, so der Bericht. Damit soll etwaigen wetterbedingten Verzögerungen beim Spielstart vorgebeugt werden, wie sie beim Achtelfinale gegen Mexiko auftraten. Regulärer Anpfiff beim Spiel England gegen Norwegen in Miami ist um 22 Uhr britischer Zeit (23 Uhr MESZ). „England-Fans verdienen es, jede Minute des Viertelfinalspiels gemeinsam anzuschauen und das ist genau das, was die Verlängerung garantiert“, sagte Polizei-Staatssekretärin Sarah Jones einer Mitteilung zufolge. Sie hoffe, Pubs und Bars in ganz England und Wales werden am Samstagabend voll sein, wenn man dem Titel hoffentlich einen Schritt näher kommen werde, so die Staatssekretärin. (dpa)Zwei Fluggesellschaften sind zum WM-Viertelfinale zwischen Norwegen und England an diesem Samstag (23 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM und bei MagentaTV) eine kleine Online-Wette eingegangen – und Airlines in aller Welt schauen gebannt zu. Die norwegische Fluglinie Norwegian hat Mitbewerber British Airways bereits vor einigen Tagen herausgefordert, bei der Begegnung am heutigen Abend das Firmenlogo für einen Tag aufs Spiel zu setzen.„Wenn Norwegen gewinnt, müsst ihr am Sonntag für einen Tag auf Instagram zu unserem Logo wechseln. Und umgekehrt. Deal?“, hatte Norwegian an die Adresse der Briten geschrieben. Die konterten mit den Worten: „Geht keine Wetten ein, die ihr nicht gewinnen könnt!“ Ein klares Bekenntnis zur Wette sahen die Norweger darin offenbar nicht. „Nehmt ihr die Wette an?“, fragten sie in einem weiteren Instagram-Beitrag. „Der Ball liegt (wieder) in eurem Hangar!“ Nach längerem Hin und Her verkündeten die beiden Airlines am Freitagabend letztlich in einem gemeinsamen Post: Die Wette gilt. Dieser kleine Schlagabtausch blieb auch bei anderen Fluggesellschaften nicht unbemerkt – zahlreiche von ihnen kommentierten die Beiträge auf ihre Weise. „Ihr beiden streitet euch um das Logo. Wir bringen die Schnitzel mit“, schrieb etwa die österreichische Austrian Airlines dazu. Die Fluglinie Swiss verwies darauf, gerade keine Zeit zu haben, sich das Ganze mit Popcorn in der Hand anschauen zu können. „Wir müssen uns auf Lionel Messi vorbereiten“, erklärten die Schweizer, deren Nationalelf in der Nacht zu Sonntag (3 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM und bei MagentaTV) auf Argentinien trifft.Etwas traurig klang derweil der Kommentar von ITA Airways. „Vor 20 Jahren haben wir den WM-Pokal in die Höhe gestemmt“, schrieb die italienische Fluglinie, deren Squadra Azzurra 2006 in Deutschland Weltmeister geworden ist. „Und heute? Genießen wir bloß erstklassige Unterhaltung in dieser Kommentarspalte. Oh, wie die Zeit vergeht!“ (dpa)Niemand sonst spielt so Fußball, schrieb Nils Henrik Smith schon 2021 in der F.A.S. über Erling Haaland. Damals lief der norwegische Stürmer noch für Borussia Dortmund auf. Längst ist er ein Weltstar und seine Norweger sind die Überraschung dieser Fußball-WM. Gegen England spielen sie heute Abend um den Einzug ins Halbfinale (23 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM und bei MagentaTV). Nils Henrik Smith stammt wie Haaland aus dem Ort Bryne. In seinem Text erzählte der Autor die Geschichte eines „ganz gewöhnlichen Jungen“, nach dem heute in Peru Neugeborene benannt werden:Diese Einladung von Donald Trump wollte Harry Kane nicht abschlagen. Auf Wunsch des US-Präsidenten spielten die beiden in Florida eine Partie Golf miteinander. „Es war eine ziemlich surreale Erfahrung, ihn einfach nur zu treffen“, erzählte der Torjäger des FC Bayern jetzt vor dem WM-Viertelfinale gegen Norwegen in Miami von der Begegnung. Trump hatte zuletzt schon die gemeinsame Golf-Partie ausgeplaudert, nun fand auch Kane lobende Worte für das Talent des 80-Jährigen. „Er spielt, ehrlich gesagt, ziemlich gut. Ich hoffe, ich kann in seinem Alter genauso gut spielen wie er“, sagte der Kapitän der „Three Lions“. Das Treffen habe stattgefunden, als er vor rund 18 Monaten in Palm Beach gewesen sei, ließ Kane wissen. „Es war eine einzigartige Erfahrung, und ich war einfach dankbar, dass er mich eingeladen hat, mitzuspielen“, versicherte der 32-Jährige. Trump hatte nach dem WM-Achtelfinalsieg der Engländer in Mexiko auf seiner Plattform Truth Social geschrieben: „Harry Kane von England ist ein GROSSARTIGER Spieler!!!“ Kurz darauf sagte der US-Präsident vor Reportern: „Ich mag ihn sehr. Er ist ein guter Golfer. Er ist wirklich großartig.“ (dpa)Messi hier. Messi da. Als auch die x-te Frage zum argentinischen Superstar gestellt war, schob Murat Yakin das aktuelle Thema Nummer eins in der Schweiz beherzt zur Seite. „Wir können viel reden“, sagte der Nationaltrainer vor dem Spiel der Spiele, „aber am Schluss muss es auf dem Platz gerichtet werden. Und da haben wir schon unsere Lösungen.“Welche das sein könnten, verriet Yakins Kapitän, Granit Xhaka. „Ihn über 90 Minuten immer zu stoppen, wird schwierig. Aber wir versuchen unser Bestes. Wir müssen clever sein, kompakt spielen und die Räume eng machen, damit er nicht allzu viel Platz hat“, sagte Xhaka. Zudem gehe es darum, auf Ballbesitz zu spielen. „Wenn wir den Ball haben, wird er nicht so viele Aktionen haben.“Das erste WM-Viertelfinale für die Schweiz seit 72 Jahren – Xhaka kann es kaum erwarten. Zu gern würde er zusammen mit seinen Schweizer WM-Überfliegern das Unmögliche möglich machen und der „Messi-Mania“ damit ein Ende bereiten. Ein Sieg der „Nati“ gegen den Weltmeister in der Nacht zu Sonntag (3 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM und bei MagentaTV) würde nämlich nicht bloß die erste Halbfinal-Teilnahme für die Alpenrepublik bei einer WM überhaupt bedeuten. Er wäre wohl auch gleichbedeutend mit Messis Abschied von der größten aller Fußball-Bühnen. (sid)Sabrina FrangosBei dieser WM wird sogar der Final-Rasen verkauft. Schon mehr als eine Woche vor dem Endspiel können Fußball-Fans im Shop des Weltverbands FIFA Teile des Spielfelds erwerben, auf dem am 19. Juli in East Rutherford um den Pokal gespielt wird. Für umgerechnet jeweils rund 390 Euro bietet die FIFA die kleinen Rasenstücke zum Erwerb an. Der Verband weist extra darauf hin, dass die Einzelteile erst nach der Partie verschickt werden - und nach derzeitigem Stand nur in den USA, nach Großbritannien und Europa.Die Rasenteile seien dauerhaft konserviert in einem hochwertigen Acrylblock und mit einem USB-Stick mit Echtheitszertifikat kombiniert. Jedes Exemplar sei „ein einzigartiges Sammlerstück, das eines der größten Sportereignisse der Welt würdigt“, hieß es weiter. Auf der Homepage des Herstellers werden zudem noch weitere Editionen des Souvenirs angeboten - mit zusätzlichen Extras und in der teuersten Kategorie sogar für rund 2.500 Euro pro Stück.Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme. Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.In Kolumbien ist man besonders für solche Drohungen sensibilisiert: Während der Weltmeisterschaft 1994 ebenfalls in den USA erzielte Verteidiger Andrés Escobar bei der 1:2-Niederlage gegen das Gastgeber-Team ein Eigentor. Tage nachdem die Mannschaft ausgeschieden war und nach Hause zurückgekehrt war, wurde Escobar in Medellín ermordet. Die Tat sorgte weltweit für Entsetzen. Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren. „Zum Fußball gehören auch schwierige Momente“, schrieb der beim argentinischen Verein Rosario Central unter Vertrag stehende Profi. „Mein Kolumbien, bitte lasst uns den Respekt niemals aus den Augen verlieren. Wir mögen unterschiedlicher Meinung sein oder Frustration und Traurigkeit empfinden, aber keine Leidenschaft rechtfertigt Hass oder ein Leben in Angst.“ (dpa)Norwegische Kommunen und Veranstalter suchen vor dem WM-Viertelfinale der Fußball-Nationalmannschaft gegen England händeringend nach Großbildschirmen. Viele Gemeinden und Unternehmen wollten das Spiel am Samstag vor großem Publikum zeigen, fänden aber kaum noch Geräte dafür, berichteten skandinavische Medien am Freitag. Er könne sich vor Anrufen kaum noch retten, sagte Morten Reffhaug von der Firma To-Be-More in Lier dem norwegischen Sender NRK. Die Sender DR und SVT meldeten, Veranstalter hätten sich bereits an Firmen in Dänemark und Schweden gewandt. Norwegens Auswahl um Stürmerstar Erling Haaland fordert am Samstag (23.00 Uhr/MagentaTV) in Miami England – es ist das erste WM-Viertelfinale ihrer Historie. Reffhaug sagte, nach dem Sieg der Norweger gegen Brasilien habe er bis tief in die Nacht Anfragen wegen Großleinwänden erhalten. Doch jetzt sei alles ausgebucht, Nachschub könne er nicht beschaffen und auch die Konkurrenz habe keine Geräte mehr frei. Der Chef des Unternehmens Lydteamet in Bodø, Kristoffer Haukås, sagte, viele hätten mit so einem Problem schlicht nicht gerechnet und jetzt sei die Zeit knapp.Der Geschäftsführer des dänischen Unternehmens Profox in Svenstrup, Mikkel Rodkjær, sagte DR: „Wenn man eine große Leinwand aus Dänemark oder Schweden benötigt, entstehen natürlich zusätzliche Kosten.“ Er habe zwar genügend Bildschirme, könne aber nicht helfen. „Das Spiel findet mitten in den Sommerferien statt. Das bedeutet, wir bräuchten zusätzliches Personal“, erklärte Rodkjær. Doch das sei jetzt nicht zu bekommen. (dpa)Die Schweiz muss auch im WM-Viertelfinale gegen Weltmeister Argentinien ohne Shootingstar Johan Manzambi auskommen. „Wir haben es versucht, ihn fit zu bekommen. Aber das lässt es noch nicht zu“, sagte Nationaltrainer Murat Yakin vor der Partie in der Nacht zum Sonntag (3.00 Uhr MESZ/MagentaTV) in Kansas City. Der 20-Jährige vom SC Freiburg hatte schon im Achtelfinale gegen Kolumbien (4:3 i. E.) wegen einer Knieprellung gefehlt. Manzambi ist mit drei Treffern aktuell bester Schweizer Torschütze des Turniers und bereitete zudem zwei weitere Treffer vor. Sein Ausfall schmerze „extrem“, so Yakin: „Das war ein Schockmoment. Er hatte das Momentum auf seiner Seite.“ Die Schweizer werden dies „als Team auffangen“.Kapitän Granit Xhaka schwor seine Mannschaft derweil auf das Duell mit Argentiniens Superstar Lionel Messi (acht Turniertore) ein: „Ihn über 90 Minuten immer zu stoppen, wird schwierig. Aber wir versuchen unser Bestes. Wir müssen clever sein, kompakt spielen und die Räume eng machen, damit er nicht allzu viel Platz hat. Wir müssen auch versuchen, auf Ballbesitz zu spielen. Wenn wir den Ball haben, wird er nicht so viele Aktionen haben.“Die Schweiz steht erstmals seit 72 Jahren wieder unter den letzten acht bei einer WM. Dies war bislang 1934, 1938 und 1954 gelungen. Das Halbfinale haben die Eidgenossen noch nie erreicht. (dpa)Die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft hat nur wenige Tage nach dem Rücktritt von Trainer Roberto Martinez Wunsch-Nachfolger Jorge Jesus präsentiert. „Heute beginnt eine neue Reise. Herzlich willkommen in der Nationalmannschaft, Herr Jorge Jesus“, schrieb der Verband in den Sozialen Netzwerken. Die Nachrichtenagentur AFP hatte bereits am Tag zuvor von der Einigung berichtet. Der 71-Jährige soll einen Vertrag über vier Jahre erhalten, der bis zur nächsten Weltmeisterschaft läuft. 2030 ist Portugal Gastgeber neben Marokko und Spanien. Bis zum vergangenen Mai war Jesus, der vor allem in seiner Heimat auf eine umfangreiche Trainerkarriere zurückblicken kann, noch beim saudischen Verein Al-Nassr als Coach aktiv. Dort trainierte er Portugals Kapitän und Superstar Cristiano Ronaldo.Ob es aber zum Wiedersehen mit dem portugiesischen Rekordnationalspieler kommt, ist unklar. Seine Zukunft in der Landesauswahl ließ der 41-Jährige noch offen – lediglich eine weitere WM hat er bereits ausgeschlossen.Jesus sagte dazu bei seiner Vorstellung: „Solange er spielt und in einer Verfassung ist, die eine Nominierung rechtfertigt, werde ich ihn berücksichtigen – innerhalb bestimmter Grenzen und unter den Bedingungen, die ich für das Beste für die Nationalmannschaft halte.“ Er habe noch nicht mit Ronaldo darüber gesprochen, versicherte jedoch, dass der Star „niemals“ ein Problem für die Nationalmannschaft sein werde.Bei seinem insgesamt sechsten WM-Turnier schied Ronaldo diesmal im Achtelfinale gegen Europameister Spanien aus, im Anschluss verkündete Trainer Martinez seinen Rücktritt. Ohnehin wäre für den Spanier nach der WM Schluss gewesen. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog zur Fußball-WM 2026: Infantino will WM mit 64 Teams | FAZ
FIFA denkt an weitere WM-Erweiterung +++ Yakin vs. Corden: Schweizer Coach kein Hollywood-Schurke +++ Sperrstunde in England aufgehoben +++ alle Fußball-WM-2026-News im Liveblog.













