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Landesparteitag: AfD präsentiert 100-Tage-Plan für Sachsen-Anhalt Die AfD setzt auf scharfe Angriffe gegen die CDU und legt einen Plan für die ersten 100 Tage vor, wenn sie in Sachsen-Anhalt die Mehrheit bei der Landtagswahl holen sollte. Was hat die AfD vor?

11.07.2026 - 13:17 Uhr Artikel anhörenAfD Sachsen-Anhalt: AfD-Landeschef Martin Reichardt ist in seinem Amt bestätigt worden. Foto: AFPMagdeburg. Mehr Abschiebehaftplätze, flächendeckende Arbeitspflicht für Asylbewerber, Förderung von Führerscheinen – der sachsen-anhaltische AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat in Magdeburg ein 100-Tage-Programm vorgestellt. Zehn zentrale Punkte möchte die AfD unmittelbar nach der Landtagswahl am 6. September umsetzen.„Die Leute möchten den politischen Wandel“, sagte Siegmund. „Alle anderen Parteien beschäftigen sich nur noch mit uns, haben keine eigenen Positionen.“ Die AfD habe Politik wieder lebendig gemacht. „Wir geben den Ton an.“Diese Punkte stehen im 100-Tage-Programm:Rundfunkstaatsverträge kündigenMehr Abschiebungen: geplant sind mehr Abschiebehaftplätze und eine neue Arbeitsgruppe von Land und KommunenFlächendeckende Arbeitspflicht für AsylbewerberWeniger Geld für parteinahe Stiftungen sowie für verschiedene Programme im Bereich DemokratieförderungFührerscheinförderung: vor allem Auszubildende sollen profitierenSonderklassen für Kinder von Asylbewerbern und Wachschutz an ProblemschulenSchwarz-Rot-Gold an Schulen: Regenbogenflaggen sollen verboten werden, stattdessen soll an jedem Schultag die Bundesflagge wehenNeue Landeskampagne: Aus „#moderndenken“ soll „#deutschdenken“ werdenWeniger Ministerien: Siegmund will ein bis zwei Ministerien einsparen Corona-Untersuchungsausschuss im Landtag zur Aufarbeitung der PandemieAfD-Landeschef Reichardt wiedergewähltAußerdem ist der sachsen-anhaltische AfD-Landeschef Martin Reichardt in seinem Amt bestätigt worden. Auf dem Landesparteitag erhielt er eine Zustimmung von rund 89 Prozent. 191 Delegierte stimmten mit Ja, 23 mit Nein. Es gab 4 Enthaltungen.Ein Foto mit Reichardt hatte zuletzt eine Hitlergruß-Debatte ausgelöst. Nach einer Recherche des Politico-Podcasts „Inside AfD“ soll Reichardt im Beisein von Parteikollegen den Hitlergruß gezeigt haben. Er selbst wies diese Darstellung mehrfach zurück. Die Geste soll ein angedeuteter Ritterschlag gewesen sein. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt