Trump erklärt den Iran-Waffenstillstand für „vorbei“, das iranische Militär schlägt zurück. Derweil hält Teheran die eigene Bevölkerung unter Kontrolle.
Eine Protestaktion während der Trauerfeier für den ermordeten iranischen Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei, Teheran, am 6.7.2026
Altaf Qadri/ap
Der Waffenstillstand mit Iran sei „vorbei“, verkündete US-Präsident Donald Trump während des Nato-Gipfels in Ankara. Die iranische Führung bestehe aus „kranken Leuten“ und sei „Abschaum“. Er zeigt sich zunehmend frustriert darüber, dass der Konflikt mit der Islamischen Republik nicht so verläuft, wie er sich das vorgestellt hat. Mehr als vier Monate nach Kriegsbeginn und einem vorläufigen Waffenstillstandsabkommen, das im Juni unterzeichnet wurde, setzten die militärischen Schläge zwischen den beiden Kriegsparteien in den vergangenen Tagen wieder ein.
Die iranischen Machthaber hatten sich in der Vereinbarung vom Juni verpflichtet, die Straße von Hormus für 60 Tage offen zu halten – dies war eine zentrale Forderung der Amerikaner gewesen, da der hohe Ölpreis und die Inflation Donald Trump zunehmend innenpolitisch schaden. Immer wieder sollen die Revolutionsgarden jedoch auch nach der Einigung Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen haben, zuletzt in dieser Woche. Noch während Donald Trumps Aufenthalt in Ankara griff das US-Militär mehrere Ziele in Iran an. Die Revolutionsgarden reagierten nach eigenen Angaben wiederum mit Angriffen auf US-Militärbasen in Bahrain und Kuwait.













