Die beiden meistbeobachteten Männer der Modewelt haben es mal wieder getan. Jonathan Anderson und Matthieu Blazy haben bei ihren jüngsten Haute-Couture-Schauen in Paris aufs Neue bewiesen, dass sie es wie niemand anderes verstehen, Mode zu kreieren, die zum Träumen einlädt.Während die beiden in der Branche gerne als Rivalen inszeniert werden, die auf dem Markt um die Portemonnaies der weltweiten Elite kämpfen, kann man sie genauso gut als Kompagnons sehen: Zwei Verbündete, die Hand in Hand den Ton der zeitgenössischen Mode angeben. Dabei sticht eine Gemeinsamkeit besonders ins Auge: Beide Designer arbeiten extrem organisch und figürlich, übersetzen regelmäßig Flora und Fauna mit einer Prise Humor in tragbare Kunst.
Fächer, Blumen, Fransen und Animalisches gab es bei der Dior-Haute-Couture-Show für Herbst/Winter 2026/27.
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In den jüngsten Kollektionen etwa verpasste Blazy den Chanel-Heels Absätze, die Feen, Erbsen oder Eiern nachempfunden waren. Anderson hingegen schickte bei Dior eine Handtasche über den Laufsteg, die ein Gürteltier mimte. Überhaupt begegnen Blazy und Anderson ihren Entwürfen mit einer fantasievollen Leichtigkeit – ein Ansatz, den Anderson schon bei Loewe zu seinem absoluten Markenzeichen machte. Von Tomaten-Clutches bis hin zu Anthurien-Heels kreierte er regelmäßig gehypte Kleidungstücke.











