Das Gipfeltreffen in Ankara war kein Debakel für die Nato. Aber es war ein Spektakel, und zwar kein erbauliches. Zu erleben war in der türkischen Hauptstadt das typische Trump-Theater: Der amerikanische Präsident besucht die europäischen Verbündeten. Erst motzt und zetert er draußen vor den Kameras, ein paar Minuten später redet er hinter den verschlossenen Türen des Sitzungssaals davon, dass „Liebe in der Luft“ liege. Enorm viel Liebe.
Nato-Gipfel in Ankara: Donald Trump hat die Nato auf den richtigen Weg gezwungen
Mag die Sehnsucht auch noch so groß sein nach dem Tag, an dem ein anderer US-Präsident an den Gipfeln teilnimmt. Klar ist – der Amerikaner wird ein stärkeres Bündnis hinterlassen. Oder ein totes.











