Bildhauerin Marisol im Kunsthaus Zürich: Familie ist nie einfach
Verschlossene Formen und sprechende Details zeichnen die Figuren der Bildhauerin Marisol aus. Das Kunsthaus Zürich stellt ihr Werk vor.
Blick in die Ausstellung mit „Baby Girl“ vorne, „The Car“ und „Mi Mama y Yo“ im Hintergrund
Franca Candrian, Kunsthaus Zürich; Estate of Marisol/2026, ProLitteris, Zürich
Manchmal arbeitet die Gegenwart dem Verständnis von Kunst der Vergangenheit zu. Die Zeit scheint jetzt erst reif für die 2016 im hohen Alter verstorbene Marisol: Unter den mehr als hundert Werken, die das Kunsthaus Zürich von der venezolanisch-US-amerikanischen Bildhauerin zeigt, finden sich Themen von heute, wie Migration, Rassismus, die Identität als Künstlerin und die Suche nach einer anderen Verbundenheit mit den nicht menschlichen Lebewesen.









