Durch eine mutmaßliche Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sind laut einer Polizeisprecherin mindestens zwei Mädchen schwer verletzt worden. Die beiden seien ins Krankenhaus gebracht worden. Ob sie in Lebensgefahr schwebten, blieb zunächst unklar. Auch ob die beiden Mädchen Schülerinnen des Gymnasiums sind, müsse noch geklärt werden, sagte die Sprecherin.Der festgenommene Verdächtige sei 16 Jahre alt. Wie die Polizei zuvor mitgeteilt hatte, deutet vieles auf eine Amoktat hin. Über die Zahl der Verletzten insgesamt hieß es zunächst, sie liege im einstelligen Bereich.Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, dass sie mit zahlreichen Beamten im Einsatz sei. Die Bürger wurden aufgerufen, das Areal um das betroffene Welfen-Gymnasium zu meiden. Für Angehörige und Eltern von Schülerinnen und Schülern wurde eine Anlaufstelle am Feuerwehrhaus eingerichtet.Mehrere Hubschrauber im EinsatzNach Angaben der ADAC-Luftrettung waren mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz. Insgesamt sechs Hubschrauber seien beteiligt, vier davon von der ADAC-Luftrettung, sagte ein Sprecher. Einer der vier Hubschrauber sei zur Versorgung von Verletzten genutzt worden.Schongau ist eine Kleinstadt mit mehr als 12.000 Einwohnern im westlichen Oberbayern. Das Welfen-Gymnasium liegt nur wenige Hundert Meter von Altstadt und Lech entfernt. Dort werden etwa 800 Schüler von mehr als 80 Lehrkräften unterrichtet. In direkter Nachbarschaft gibt es auch eine Grund-, Mittel- und Realschule.In Bayern laufen die letzten Wochen des Schuljahres. Abiturienten haben bereits vor knapp zwei Wochen, am 26. Juni, ihre Zeugnisse erhalten, bei den restlichen Schülern steht dies am 31. Juli an.
Mehrere Verletzte: Offenbar Amoktat an Gymnasium in Schongau
Großeinsatz der Polizei am Welfen-Gymnasium in Schongau: Dort gab es offenbar eine Amoktat. Mindestens zwei Mädchen sind schwer verletzt worden. Ein 16 Jahre alter Tatverdächtiger wurde festgenommen.











