Bei einer möglichen Amoktat an einem Gymnasium in Oberbayern sind laut einer Polizeisprecherin mindestens zwei Mädchen schwer verletzt worden. Die beiden seien ins Krankenhaus gebracht worden, sagte die Sprecherin. Ob sie in Lebensgefahr schwebten, blieb zunächst unklar. Auch ob die beiden Mädchen Schülerinnen des Gymnasiums sind, müsse noch geklärt werden, sagte die Polizeisprecherin.Wie viele Menschen insgesamt wie schwer verletzt wurden, blieb zunächst unklar. Ein Polizeisprecher sprach zunächst von einer einstelligen Zahl. Der Vorfall deute auf eine Amok-Lage hin, hatte er gesagt.Der mutmaßliche Täter sei nach dem Vorfall in Schongau festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Laut der Polizeisprecherin handelt es sich um einen 16-Jährigen. Auch bei ihm blieb zunächst unklar, ob er am Welfen-Gymnasium, auf dessen Gelände sich der Vorfall ereignete, zur Schule ging.Zu einer möglichen Tatwaffe äußerte sich die Sprecherin zunächst nicht. Für Angehörige und Eltern von Schülerinnen und Schülern wurde eine Anlaufstelle eingerichtet.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Dem „Münchner Merkur“ sagte ein Pressesprecher der Polizei: „Wir können bisher nicht endgültig Entwarnung geben, auch wenn derzeit nichts auf einen zweiten Täter hinweist.“Nach Angaben der ADAC-Luftrettung sind mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz. Insgesamt sechs Hubschrauber seien beteiligt, vier davon von der ADAC-Luftrettung, sagte ein Sprecher. Einer der vier ADAC-Helikopter sei zur Versorgung von Verletzten genutzt worden.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, dass sie mit zahlreichen Beamten am Welfen-Gymnasium in Schongau im Einsatz sei. Zum Grund äußerten sich die Beamten zunächst nicht. Allerdings wurden die Menschen vor Ort aufgerufen, das Areal zu meiden.Schongau ist eine Kleinstadt am Ufer des Lechs im westlichen Oberbayern mit mehr als 12.000 Einwohnern. Das Welfen-Gymnasium liegt nur wenige Hundert Meter von Altstadt und Lech entfernt. Laut Internetseite werden dort etwa 800 Schüler von mehr als 80 Lehrkräften unterrichtet. In direkter Nachbarschaft gibt es auch eine Grund-, Mittel- und Realschule. (dpa, Tsp)