Macron in Syrien: Strategischer Weitblick
Als erster europäischer Staatschef besucht Macron Damaskus. Er hat erkannt, dass das „neue Syrien“ der natürliche Partner für Europa ist.
Der französische Präsident Macron (links) und der syrische Präsident al-Sharaa bei ihrem Treffen am 7. Juli 2026 in Damaskus
Marin Ludovic/abaca/imago
D er Sturz der Assad-Diktatur in Syrien ist schon neunzehn Monate her, aber erst jetzt findet ein Staatschef aus Europa den Weg nach Damaskus. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat mit seinem Besuch in Syrien auf dem Weg zum Nato-Gipfel in der Türkei und seinem Bekenntnis zu einer „strategischen Partnerschaft“ zwischen beiden Ländern nicht nur dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa den Rücken gestärkt. Er hat auch etwas erkennen lassen, was die vielen europäischen Kritiker Scharaas, auch in Deutschland, vermissen lassen: strategischen Weitblick.











