Das Fußballspiel der Mexikaner gegen England war lang vorüber, und in der Umgebung des Estadio Azteca war es so dunkel, wie ein Ort nur dunkel sein kann. Die Straßen waren rasch weitgehend verwaist, die Vorhänge der Häuser zugezogen; nur an der Avenida San Fernando von Mexiko-Stadt war am Sonntag gegen 23 Uhr noch ein Laden zu erkennen, der hell erleuchtet war und seine Rollläden noch nicht heruntergelassen hatte. Weiße Blumengebinde waren in der Auslage zu sehen, riesige Trauerkränze hingen von der Decke, und man erfuhr, dass der Laden zu jeder Stunde eines jeden Tages der Woche, des Monats, des Jahres geöffnet sei.
WM 2026: Mexiko trauert einer weiteren verpassten Chance hinterher
Wieder einmal weckt der Co-Gastgeber die Sehnsüchte seiner Landsleute, wieder einmal verpasst er das WM-Viertelfinale.













