Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD wollen beim geplanten Heizungsgesetz nachbessern. Unter anderem soll noch in diesem Jahr ein weiteres Gesetz verabschiedet werden, das eine vollständige Umstellung auf alternative Brennstoffe für Öl- und Gasheizungen bis 2045 vorsieht. Das geht aus einem Änderungsantrag der beiden Bundestagsfraktionen zum sogenannten Gebäudemodernisierungsgesetz hervor, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag.Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, das sogenannte Heizungsgesetz aus der Zeit der Ampelregierung weitgehend zurückzudrehen. Der Weiterbetrieb und Neueinbau von Öl- und Gasheizungen soll so langfristig möglich bleiben. Als Ausgleich sollen neu eingebaute Gas- und Ölheizungen ab 2029 zu steigenden Anteilen mit Biogas oder Bioöl betrieben werden. Um Heizungen im Bestand klimafreundlicher zu betreiben, sollen die Brennstoffhändler zudem zunehmend biogene Stoffe beimischen.Für diese schrittweise Umstellung, genannt Biotreppe, sind im Entwurf von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) Zielwerte bis 2040 vorgesehen. Laut Änderungsanträgen soll dem hinzugefügt werden, dass die Bundesregierung im Dezember 2026 ein weiteres Gesetz einführt, das die Inverkehrbringer von Gas, Öl und Flüssiggas verpflichtet, »die zur Wärmeversorgung von Gebäuden in Verkehr zu bringenden Brennstoffe ab dem Jahr 2045 vollständig auf klimaneutrale Brennstoffe umzustellen«.
Neue Kritik: Studie sieht Gasnetz »spätestens« 2045 am Ende
Union und SPD wollen ihr Heizungsgesetz anpassen und Gasheizungen länger laufen lassen. Grüne und Umweltschützer kritisieren die Pläne. Eine neue Studie sieht das Gasnetz unterdessen »spätestens« 2045 am Ende.











