Studie eines Fraunhofer-Instituts: Biomethan kann Gasheizungen laut Forschern nicht retten
Die Bundesregierung will Biobrennstoffe im Heizgas vorschreiben. Doch wegen der hohen Kosten würden die Gasnetze bis 2045 stillgelegt, sagen Forscher.
Hier wird Biogas produziert: Anlage mit zwei Fermentern
Frank Hoermann/Sven Simon/imago
Gasheizungen könnten trotz der von der Bundesregierung geplanten Beimischung von Biomethan kaum noch betrieben werden. „Aktuelle Preisprognosen für Strom und Biomethan zeigen, dass bis spätestens 2045 ein Betrieb von Gasheizungen und Gasnetzen mit erheblichen wirtschaftlichen Risiken verbunden ist“, heißt es in einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung im Auftrag des Umweltinstituts München. Es sei „sehr unwahrscheinlich“, dass die Gasnetze in Wohngebieten noch genügend ausgelastet und deshalb von den Betreibern aufrechterhalten würden.










