Fünf Zeitzonen umfassen die USA auf dem nordamerikanischen Kontinent, kaum ein Land auf der Welt ist grösser. Um geografisch zur Grossmacht zu werden, nutzten die Amerikaner die Diplomatie des Geldbeutels – und der Waffe. Eine visuelle Geschichte der USA.04.07.2026, 05.30 Uhr2 LeseminutenÜber mehr als 9 Millionen Quadratkilometer erstrecken sich die Vereinigten Staaten von Amerika, sie reichen von Ozean zu Ozean. Oder, wie es der amerikanische Folksänger Woody Guthrie in seiner ewigen Hymne «This Land Is Your Land» im Jahr 1940 singt: «From California to the New York Island».Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.In der 250-jährigen Geschichte der USA war das nicht immer so. Die Konkurrenz auf dem Kontinent war gross: Europäische Grossmächte beanspruchten einst Gebiete vom Atlantik bis zum Pazifik. Mit der Loslösung von Grossbritannien begann 1776 ein langer Prozess, in dessen Verlauf die USA ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Grösse erreichten.Unsere Karte zeigt die wichtigsten Schritte der USA auf dem Weg zur territorialen Grossmacht.Die kontinentale Landmasse der USA erreicht damit 1867 praktisch die gleiche Ausdehnung wie heute. Auf all diesen Gebieten herrschte die US-Regierung als staatliche Macht: von den Mammutbaumwäldern im Nordwesten bis zum Golfstrom im Südosten, wie es Woody Guthrie beschrieb.Nur in einem irrte der Lieddichter: «This land was made for you and me», sang Guthrie (und nach ihm Bob Dylan, neben vielen weiteren). Das war, betrachtet man die Expansion der Vereinigten Staaten, ein Euphemismus.Denn die neuen Bewohner der USA waren zu einem erheblichen Teil keine Bürger mit entsprechenden Rechten, sondern Native Americans. In Nordamerika wohnten damals Dutzende indigene Völker, wobei die wechselnden Herrscher ihre Lebensgrundlagen zerstörten. Für sie kam die Landnahme einer oft leidvollen Fremdherrschaft gleich.Die Staaten waren jetzt zwar vereinigt. Für ihre Bewohner liess sich das aber noch lange nicht sagen.Quelle: Ethan Oleson (Geodaten).Passend zum Artikel