Ich, ich, ich – am liebsten würde Donald Trump die Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der USA wohl komplett an sich reißen. Er lässt zu dem Anlass etwa Reisepässe mit seinem Gesicht darin drucken. Auch eine Ein-Dollar-Münze und einen 250-Dollar-Schein mit Trump-Porträt will er herstellen lassen. Absolut unüblich für einen lebenden Präsidenten. Doch die USA sind mehr als Donald Trump. Hier stellen wir 25 Menschen vor, die die US-Geschichte und teilweise auch unsere Welt bis heute geprägt haben. Für jedes Jahrzehnt (1776 bis 1786, 1786 bis 1796 und so weiter) haben wir eine bedeutsame Persönlichkeit ausgewählt. Was hier nicht vergessen werden soll: Der 4. Juli 1776 ist zwar ein wichtiges Datum für die USA. Die amerikanische Geschichte beginnt aber weit vorher. Nämlich mit den Ureinwohnern, denen weiße Siedler das Land raubten. Die Geschichte der USA ist auch eine der Gewalt und des Freiheitskampfs.
Thomas Jefferson
Die 13 amerikanischen Gründerstaaten waren ursprünglich britische Kolonien. Die Menschen mussten Steuern an das Königreich zahlen, obwohl sie in der Politik nicht mitbestimmen durften. Es kam zum Krieg – und am 4. Juli 1776 zur Unabhängigkeitserklärung. Verfasst wurde sie von Thomas Jefferson. Da steht gleich zu Beginn: »Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich geschaffen sind.« Und hier wird es widersprüchlich: Jefferson hielt etwa 200 Sklaven. Von wegen alle Menschen sind gleich. In den USA ging es von Anfang an rassistisch zu. Einer von Jeffersons Sklaven war ein Koch namens James Hemings. Angeblich hat er ein Gericht in die USA gebracht, das dort bis heute beliebt ist: Macaroni and Cheese.














