Am Sonntag hatte der DWD den dritten Tag in Folge einen Temperaturrekord in Deutschland registriert: 41,7 Grad in Coschen-Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree. Das war der vorläufige Höchstwert der Hitzewelle, die danach abebbte.Messstation ausgefallenNun teilte der DWD mit, dass im Zuge der Verifikation der Daten an der Station Möckern-Drewitz am Samstag von 16.37 bis 16.45 Uhr eine »Ausfallzeit« festgestellt wurde. Aus den Rohdaten könne man schließen, »dass die resultierende Meldelücke den Zeitpunkt des Auftretens der Maximaltemperaturen umfasste«.
Nachdem die Meldelücke gefüllt wurde, habe sich der vorläufige Wert für die Maximaltemperatur von 41,5 auf 41,8 Grad erhöht. »Damit löst Möckern-Drewitz den vorbehaltlich kommunizierten Rekord von 41,7 Grad in Coschen ab.«
Mehr Hitzeschutz gefordertNach der Hitzewelle wünscht eine Mehrheit in Deutschland mehr Investitionen, um die Infrastruktur besser auf Hitzeperioden vorzubereiten. Im ARD-»Deutschlandtrend« von Infratest dimap sprechen sich 89 Prozent dafür aus, mehr Geld in den Hitzeschutz etwa für Verkehrswege, Schulen und Krankenhäuser zu investieren.
Zwei Drittel der Befragten machen sich große oder sehr große Sorgen, dass der Klimawandel die Lebensgrundlagen zerstört. Frauen äußern diese Sorge mit 74 Prozent deutlich häufiger als Männer (59 Prozent).















