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Tja, die Medien, keifte der Fußballer Robert Andrich bei MagentaTV, »wir kennen sie alle«. Es klang, als redete er über Nacktschnecken oder andere Plagegeister. »Du bist ja auch ein Teil davon«, funkte die Moderatorin Laura Wontorra dazwischen, aber nein: »Ich bin immer noch Spieler«, beteuerte Andrich, der Leverkusener Nicht-mehr-Nationalspieler, bei der WM nur im Einsatz, um die Spiele zu kommentieren. Und so waren sie, ungeplant, auf einen Wesenskern dieser Weltmeisterschaft gestoßen. Nie waren so viele Fußballstars und Ex-Stars für die übertragenden Sender im Einsatz, nie wurde so heftig gestritten darüber, was sie dort eigentlich sollen. Sie alle werden mit journalistischen Aufgaben betraut, sie sollen analysieren, bewerten und kritisieren, und zwar für: die Medien, wir kennen sie alle. Nur wenn sie dabei ein Nest beschmutzen, das DFB-Spielernest in Winston-Salem etwa, geht das Gezeter los. Zur Freude der um Aufmerksamkeit, Klickzahlen und Postings ringenden Sender.