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...und sie einigt sich doch!Wenn ich mir vorstelle, ich müsste gegen 22.30 Uhr in a) eine weitere Sitzung, nachdem der Arbeitstag ja bereits wahrscheinlich mehr als 14 Stunden andauert, und b) über ein sperriges Thema wie Steuern beraten, im Wissen, dass c) das halbe, wegen des Ausscheidens der Nationalelf ohnehin schon schlecht gelaunte Land nun ganz genau hinguckt, dann muss ich sagen: Die meisten von uns »normalen« Menschen würden dieses Pensum wohl nicht lange durchhalten. Zumal der Tag für die meisten Spitzenpolitiker eher nicht nach wohligen acht Stunden Schlaf begonnen haben dürfte.
Bundeskanzler Merz: Handfeste Ergebnisse wären gut
Gestern tagte der Koalitionsausschuss bis zu sehr später Stunde zu seinem großen Rambo-Zambo-Reformpaket – der Erwartungsdruck war immens. Ist das die Forderung nach Mitleid für die Regierung? Mitnichten. Auch als Schreiberin einer Lage sitzt man bis in die späten Stunden am Rechner (ok: ohne ein Land zu regieren).Die Koalitionäre wollen die Republik einmal umkrempeln: Rente, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Steuer (mehr dazu hier ) – die Aufgabe ist gewaltig, die Zeit knapp. Bis zur Sommerpause, so legte es Bundeskanzler Friedrich Merz fest, sollten die wesentlichen Pflöcke eingeschlagen sein.Kurz vor Mitternacht drang schließlich nach außen, dass sich die Koalition offenbar auf ein größeres Paket geeinigt hätte, etwa auf eine Einkommenssteuerreform (mehr dazu hier). Details soll es heute geben. Unter anderem bei einem bereits terminierten Fernsehauftritt des Kanzlers am Abend, ein Exklusiv-Interview mit ZDF-Moderatorin Maybrit Illner. Titel der Sendung: »Ist das jetzt der Neustart, Herr Merz?«.










