PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikEin Abschied, eine Zeitenwende – und zum 250. Geburtstag ein Blick nach vornStand: 18:03 UhrLesedauer: 2 MinutenQuelle: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmnAm 4. Juli werden die USA 250 Jahre alt. Zum Geburtstag des Landes gibt es beim „Amerika-Effekt“ eine Zäsur: Denn Stefanie Bolzen wechselt zu den Kolleginnen und Kollegen von Politico. Aber bevor wir sie ziehen lassen, blickt sie mit Antonia Beckermann und Wim Orth noch einmal zurück auf die letzten Jahre.Bevor der Podcast damit erstmal in Pause geht, lassen die Drei noch einmal besondere Momente aus ihrer Korrespondentinnen-Zeit Revue passieren. Es geht nochmal zu Trumps Nominierungsparteitag in Milwaukee, zu heiklen Begegnungen an der Grenze zu Mexiko - und Stefanie wirft einen vorsichtigen Blick in die Zukunft der USA.

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Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck von der Folge:In der aktuellen Folge von „Der Amerika-Effekt“ geht es um die politischen Umbrüche in den USA seit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus. Zum Abschluss ihrer Zeit als Korrespondentin zieht Stefanie Bolzen Bilanz ihrer Berichterstattung aus Washington und ordnet ein, welche Entwicklungen das Land und seine Rolle in der Welt besonders prägen.Die vergangenen Jahre waren geprägt von einem außergewöhnlich polarisierten Wahlkampf, Debatten über Migration, den Ausbau präsidialer Macht und einer zunehmend scharfen politischen Rhetorik. Gleichzeitig zeigt sich, dass die amerikanischen Institutionen weiterhin Grenzen setzen können – etwa durch Entscheidungen des Supreme Court, der zentrale Vorhaben der Regierung gestoppt hat. Das verdeutlicht, dass die verfassungsmäßigen Kontrollmechanismen trotz wachsender Spannungen weiter funktionieren.Ein Land zwischen Freiheit und PolarisierungDie Gespräche mit Bürgern in verschiedenen Bundesstaaten zeichnen das Bild eines Landes, das tief gespalten ist. Viele Amerikaner verbinden Freiheit vor allem mit möglichst geringer staatlicher Einmischung und sehen Washington skeptisch. Zugleich prägen Fragen zu Migration, nationaler Identität und Religion den politischen Diskurs stärker denn je. Diese Gegensätze reichen weit über den aktuellen Präsidenten hinaus und spiegeln grundlegende gesellschaftliche Konflikte wider.Europa muss sich auf neue Realitäten einstellenBesonders deutlich wird der Wandel jedoch in der Außenpolitik. Nach Einschätzung zahlreicher Beobachter entfernen sich die Vereinigten Staaten zunehmend von ihrer traditionellen Rolle als verlässlicher Schutzpartner Europas. Für Deutschland könnte das weitreichende Folgen haben – von höheren Verteidigungsausgaben bis hin zu einer größeren sicherheitspolitischen Eigenverantwortung. Ob diese Entwicklung dauerhaft ist oder sich mit einem politischen Wechsel erneut verändert, bleibt offen. Welche Signale bereits heute darauf hindeuten, wird in der Podcast-Folge ausführlich beleuchtet.