PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikAmerika feiert Geburtstag, Trump sich selbst – doch wie 'great' ist das Land derzeit?Stand: 18:27 UhrLesedauer: 2 MinutenQuelle: picture alliance/Alex Brandon/AP Pool via APKnapp zwei Wochen vor dem 4. Juli haben die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der USA begonnen. Eröffnet wurden sie von Donald Trump – mit einer Rede, in der er das Land lobte, aber vor allem seine eigene Politik. Wie steht es um die USA, genau 250 Jahre nach der Gründung?Hier können Sie die Folge direkt hören:

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Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck von der Folge:In der aktuellen Folge von „Der Amerika-Effekt“ geht es um den 250. Geburtstag der USA und die Frage, wie sich die Selbst- und Fremdwahrnehmung des Landes verändert haben.Während das Jubiläum ursprünglich die Geschichte der amerikanischen Demokratie und ihrer Gründungsprinzipien in den Mittelpunkt stellen könnte, steht bei den ersten Veranstaltungen vor allem Präsident Donald Trump im Fokus. Seine Eröffnungsrede greift bekannte Wahlkampfthemen auf und zeichnet das Bild eines Landes, das erst durch seine Politik wieder zu alter Stärke gefunden habe. Ein überparteilicher Blick auf die Geschichte der Vereinigten Staaten bleibt dagegen weitgehend aus.Zwischen Patriotismus und wachsender SkepsisAuf der National Mall in Washington feiern viele Besucher nach eigenen Angaben nicht in erster Linie den Präsidenten, sondern das Land und seine Gründungswerte wie Freiheit und individuelle Rechte. Gleichzeitig zeigen sich auch unter Trump-Anhängern Zweifel – etwa an außenpolitischen Entscheidungen oder den anhaltend hohen Lebenshaltungskosten. Die Jubiläumsfeiern spiegeln damit ein Land wider, das patriotisch auftritt, zugleich aber zunehmend unterschiedliche Erwartungen an seine politische Führung hat.Das internationale Ansehen der USA verändert sichParallel dazu gerät auch die Rolle der Vereinigten Staaten als verlässlicher Partner stärker in den Blick. Internationale Umfragen zeigen ein sinkendes Vertrauen in die USA und ihre politische Führung. Diskutiert wird außerdem, wie die Regierung mit strategischer Kommunikation gezielt gesellschaftliche Konflikte in Europa aufgreift und damit politische Debatten beeinflusst. Es sind Entwicklungen, die nachhaltige Folgen für das transatlantische Verhältnis haben könnten.