SZ: Frau Geipel, seit Monaten durchsucht halb Deutschland die online zugängliche NSDAP-Mitgliederkartei, um mehr über die Rolle der eigenen Großeltern und Urgroßeltern während der NS-Diktatur zu erfahren. Ist das eine neue Form der Aufarbeitung – oder mit dem Abstand von 80 Jahren mehr eine Art Gesellschaftsspiel?