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Sie tanzen, tröten in Vuvuzelas und Trillerpfeifen, singen und schwenken die südafrikanische Flagge. Nur ist das hier kein Fußballfest, keine Feier, gut gelaunt sind sie auch nicht, sondern wütend. Richtig wütend.
Die Menge sammelt sich vor dem Theater in Soweto, Afrikas größter und wohl berühmtester Township in Johannesburg. Es ist Montagmorgen, bis zum Mittag wird die Demonstration auf gut 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angewachsen sein. Es ist nur eine von vielen im ganzen Land, und nur eine von vielen, die seit Tagen immer häufiger stattfinden. Sie laufen sich warm für den großen Tag, buchstäblich. Sie marschieren zackig die Straße rauf, drehen um, marschieren zackig zurück auf die Wiese vor dem Theater. Flankiert von Polizei, Wasserwerfern und privaten Sicherheitsdiensten.













