Burn-out kann jede und jeden im Unternehmen treffen. Je nach Rolle hat er jedoch oft unterschiedliche Auslöser: Berufseinsteigende leiden vor allem unter Orientierungslosigkeit und unsichtbaren Regeln, mittlere Führungskräfte unter zu viel Verantwortung bei zu wenig Macht, Spitzenkräfte dagegen unter moralischer Erschöpfung und Wertekonflikten.
Wirksame Gegenmaßnahmen setzen an der Struktur an: klare Prioritäten setzen, eindeutige Entscheidungsbefugnisse, Echtzeit-Feedback statt jährlicher Rückschau und ein Arbeitsrhythmus, der Erholung fest einplant. Ebenso wichtig ist es, Anreize so zu verändern, dass ständige Verfügbarkeit und stille Überforderung nicht mehr als Engagement gelten und Verantwortung breiter verteilt wird.Chefs und Chefinnen, die ihr Team und sich selbst vor Burn-out schützen wollen, sollten sich die folgenden Fragen stellen: Was kostet mehr Energie, als es am Ende bringt? Welche Entscheidungen werden immer wieder vertagt und von wem? Wo setzen wir Verfügbarkeit mit Performance gleich – und welche Arbeit kann gestrichen oder neu gestaltet werden, um spürbar zu entlasten? Und die Antworten ernst nehmen – und wirklich beherzigen. Weiterlesen? Hier kommt der Link zu unserem Artikel, auf dem unser Podcast basiert: „Du bist nicht das Problem. Dein Unternehmen ist es.“
