Gelingt es Führungskräften, sich aus der operativen Arbeit herauszuhalten, machen sie schon viel richtig. Sie fokussieren sich auf das Führen und auf die Strategie. Nur birgt der Abschied vom Operativen ein neues Problem: Was antworten Chefinnen und Chefs auf die Frage, was sie im vergangenen Quartal für das Unternehmen geleistet haben?
In den gängigen Antwortmöglichkeiten stecken zwei Fallen. Wer nach dem Duktus „alles meine Arbeit“ den eigenen Beitrag überbetont, droht sich mit den Leistungen des Teams zu schmücken. Das sorgt leicht für schlechte Stimmung.Bescheidene Aussagen wie „Das hat mein Team alles allein gemacht“, mögen dagegen beim Team gut ankommen. Weitere Aufstiegschancen öffnen sie aber nicht, und im schlechtesten Fall fragt die Leitung sich irgendwann, ob diese Führungskraft dem Unternehmen nutzt.








