Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID.Hier geht es zum Spielplan, hier zum deutschen Kader, hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien, hier zu einem Überblick über alle WM-Teilnehmer und hier zur Schwerpunktseite zur WM mit allen Texten der SZ.Alle Nachrichten und SZ-Geschichten zur WM erhalten Sie auch zweimal täglich mit unseren Newslettern „SZ am Morgen“ und „SZ am Abend“. Hier können Sie sich dafür anmelden.Wichtige UpdatesDie WM in Zahlen – bisher über viereinhalb Millionen ZuschauerNagelsmanns Gretchenfrage – das war die Nacht Oranje mit Respekt vor Marokko - Gakpo dabeiNagelsmann: Bei Niederlage gegen Paraguay ist „alles shit"Der Kapitän verrät: So will Paraguay gegen DFB-Elf auftreten Startelf gegen Paraguay: Nagelsmann bringt UndavBundestrainer Julian Nagelsmann verzichtet im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay in seiner Startelf auf Jamal Musiala. Der Münchner wird durch Deniz Undav ersetzt. Im Gegensatz zur Niederlage beim Abschluss der Vorrunde gegen Ecuador (1:2) kehrt zudem der zuletzt leicht angeschlagene Nathaniel Brown nach seinen Adduktorenbeschwerden als Linksverteidiger zurück.Kapitän Joshua Kimmich, Jonathan Tah und Antonio Rüdiger komplettieren vor Torhüter Manuel Neuer die Viererkette. Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha kommen in der Zentrale zum Einsatz, obwohl das Duo gegen Ecuador schwächelte. Leroy Sané, Kai Havertz und Florian Wirtz sollen in der Offensive hinter Stürmer Undav wirbeln. Die deutsche Aufstellung: Neuer – Kimmich, Tah, Rüdiger, Brown – Pavlovic, Nmecha – Sané, Havertz, Wirtz – Undav. – Trainer: Nagelsmann Lineker: „Eine der schwächsten deutschen Nationalmannschaften“Kai Havertz hat schon reagiert, aber was war eigentlich der Auslöser der deutsch-englischen Debatte vor dem Sechzehntelfinale? Gary Lineker, Stürmerikone und früherer BBC-Experte, hat sich die DFB-Elf angeschaut und ist zu einem, nunja, sehr kritischen Urteil gekommen: Er hält wenig von der bisherigen Leistung des Nagelsmann-Teams. „Ich glaube – auch wenn ich mich irren kann –, dass dies eine der schwächsten deutschen Nationalmannschaften ist, die ich je gesehen habe“, sagte Lineker dem französischen Fachblatt L'Équipe. Sollte es bei der WM im Achtelfinale tatsächlich zu einem Duell des viermaligen Weltmeisters mit Frankreich kommen, könnten die Franzosen „problemlos ins Viertelfinale einziehen“. Deutschland lebe „in der Vergangenheit“, sagte Lineker, der weiter als Fußballkommentator arbeitet: „Man darf nicht vergessen: Bei den letzten beiden Weltmeisterschaften sind sie nicht einmal über die Gruppenphase hinausgekommen. Ich glaube also“, fügte er an, „man kann ruhig schlafen“. Lineker gilt in England als gewichtige Stimme – bei der WM 1990 spielte er gegen Deutschland im Halbfinale, wo England schlussendlich im Elfmeterschießen verlor. German Tailgaiting vor dem Anpfiff in Foxborough Zunächst wollte es die Fifa bei der WM verbieten: das „Tailgaiting“ vor den Spielen. Rauf auf den Parkplatz, Heckklappe auf, Grill an … und dann erst mal ein schönes Barbecue, ehe man schließlich zum Stadion weiterzieht. Aber da verstanden die Amerikaner dann wirklich keinen Spaß mehr! Tailgaiting gehört hier zu jedem vernünftigen Sport-Event - wenn wir nicht tailgaiten dürfen, kaufen wir deine Tickets nicht, Johnny Infantino … diese Drohung stand zumindest im Raum. Also ist es jetzt doch wieder erlaubt. Und so bruzzelt es gerade rund um das Stadion in Foxborough bei Boston, wo in anderthalb Stunden die deutsche Nationalmannschaft gegen Paraguay antritt, an jeder Ecke. Auch eine Gruppe in Boston lebender Deutscher hat hinter dennKofferräumen ihrer Autos den Grill angeworfen. German Tailgaiting! Die SZ hat probegegessen, die Bratwürste waren fantastisch … Fußballfreie Zone in WimbledonSeit heute ist die Fußball-WM nicht mehr das einzige wichtige Rasenturnier: In Wimbledon hat die erste Runde des berühmten Tennis-Grand-Slams begonnen. Zum ersten Mal seit 2018 müssen sich Sportfans zwischen den beiden Events entscheiden. Bis zu 17 WM-Partien könnten zeitgleich mit den Spielen in Wimbledon ausgetragen werden, schreibt der Guardian, der zudem berichtet: Auf dem Gelände des All England Lawn Tennis and Croquet Club soll kein Fußball geschaut werden. „Wir werden Fußballspiele auf keinem der Großbildschirme rund um das Stadion übertragen“, wird Turnierchefin Sally Bolton in der britischen Zeitung zitiert. Zwar werde man Menschen auf dem Gelände nicht grundsätzlich daran hindern, auf ihren Handys Fußball zu schauen. Doch zumindest in den prestigeträchtigeren Bereichen des Center Courts gelten laut Bolton auch in dieser Hinsicht noch etwas strengere Regeln: „Wir raten den Besuchern davon ab, ihre Handys in der Royal Box zu benutzen.“Über den Magier Rellöv IdurDeutschland hat zum ersten Mal seit 2014 wieder die K.-o.-Phase bei einer Fußballweltmeisterschaft erreicht. Wieso bloß wirken dann alle so schlecht gelaunt vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay heute Abend? Das scheint sich auch der Magier Rellöv Idur (Name bitte nicht rückwärts lesen, sonst ist die Illusion futsch; Anm. d. Red.) zu fragen. Und so trat er auf eine Bühne in Winston-Salem und führte seinen persönlichen Meistertrick vor: „Niemand hätte vor vier Wochen gedacht, dass wir nach zwei Spieltagen schon Gruppensieger sind“, zauberte Rellöv unglaubliche Worte hervor. „Man hätte gesagt, das geht doch gar nicht!“Und? Hat Idur Ihre schlechte Laune wegzaubern können? Falls nicht, sind Sie nicht allein. Auch SZ-Autor Philipp Schneider hat sich nicht verzaubern lassen. Seine Glosse inklusive einer Erklärung des Tricks lesen Sie hier:Die positive Seite der XXL-WMDas Turnier ist mit seinen 48 Teams überdimensional groß und lang, was etwa TV-Experte Christoph Kramer im Vorfeld zu einer lauten Klage über die Herkunft der Teilnehmer veranlasst hatte. „Nur 16 aus Europa? Das ist ja eigentlich nix, oder?“, hatte der frühere Nationalspieler vergangenes Jahr gefragt: „Jetzt ist Italien vielleicht nicht dabei und Kapverde ist dabei, oder was?“ Nunja, es gibt auch Argumente, dass genau das einen gewissen Charme hat, findet SZ-Autor Thomas Hürner: Die WM in Zahlen – bisher über viereinhalb Millionen ZuschauerUnd damit zu ein paar Rekordzahlen: Die 72 Spiele in der Vorrunde etwa wurden in den Stadien von insgesamt 4.644.549 Zuschauern besucht. Damit knackte das Turnier schon vor Beginn der K.o.-Phase den Zuschauerrekord der WM 1994 in den USA mit rund 3,6 Millionen Zuschauern. Mit einem bisherigen Zuschauerschnitt von 64.508 Zuschauern kommt diese Weltmeisterschaft bislang allerdings nicht an jene von 1994 heran. Die in der ersten Turnierphase erzielten 215 Tore – also im Schnitt etwa drei pro Partie – markierten nach Fifa-Angaben zudem einen Rekord. Zum Vergleich: Bei der ganzen WM 2022 fielen 172 Treffer, allerdings wurden in Katar ebenso wie bei allen Turnieren seit 1998 auch nur insgesamt jeweils 64 Spiele ausgetragen. Wie der Weltverband mitteilte, kamen in der Vorrunde 999 Spieler zum Einsatz – Kanadas Bayern-Profi Alphonso Davies wurde dann im ersten Sechzehntelfinale gegen Südafrika (1:0) der 1000. Akteur, der bei dieser WM auflief. Weil die Fanmassen in den Arenen auch verköstigt werden wollten, registrierte die Fifa zudem 2,8 Millionen verkaufte Biere und fast eine Million verkaufte Flaschen Wasser. Zudem wurden 300.000 Hotdogs gekauft. Brasilianer vor Japan-Duell gewarntRekordweltmeister Brasilien lehnt die Favoritenrolle im Sechzehntelfinale gegen Japan ab. Es wäre „völlig falsch“, die japanische Mannschaft auch nur im Geringsten zu unterschätzen, sagte Kapitän Marquinhos vor dem K.-o.-Spiel heute (19.00 Uhr/ZDF und Magenta TV) in Houston. „Sie hat sich mit starken Gegnern gemessen und in den vergangenen Spielen bewiesen, dass sie mit den ganz Großen mithalten kann.“ Gefragt worden war der Abwehrspieler von Paris Saint-Germain, ob er in Prozenten ausdrücken könne, wie groß der Vorteil der Brasilianer sei. „Ich denke, es ist Ihre Aufgabe als Journalisten, solche Wahrscheinlichkeiten oder Prozentzahlen einzuschätzen“, sagte Marquinhos laut offizieller Übersetzung. „Wir sind jetzt seit fast einem Monat hier bei der Weltmeisterschaft. Wir respektieren jeden Gegner.“ Brasilien hatte in der Gruppenphase 1:1 gegen Marokko gespielt und gegen Haiti (3:0) und Schottland (3:0) gewonnen. „Ich glaube, dass der Fußball inzwischen deutlich ausgeglichener geworden ist“, sagte Marquinhos. Das sei auch bei vergangenen Weltmeisterschaften zu sehen gewesen. „Viele große Nationalmannschaften sind gegen Teams ausgeschieden, die vorher vielleicht nicht zur absoluten Weltspitze gezählt wurden.“ Nagelsmanns Gretchenfrage – das war die Nacht Julian Nagelsmann mag es, Dinge anders zu machen als andere Trainer. So hat er zum Beispiel bei der Europameisterschaft in Deutschland, aber nicht nur dort, auf den für Nationaltrainer (und einen Spieler) verpflichtenden Pressekonferenzen oft schon Teile seiner Aufstellung verraten. Andere Trainer vermeiden das, weil es dem Gegner ja nützliche Informationen gibt, aber Nagelsmann war sich seiner Sache so sicher, dass er ab und an gern mal erzählte, wer denn nun Linksaußen spielt. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Paraguay (22.30 Uhr) in Boston legte sich Nagelsmann mit genau dem Argument, er wolle dem Gegner nichts verraten, nicht fest. Aber er sagte den Satz: „Es gibt taktische Überlegungen, ein bissl was zu ändern.“ Das ließ insofern aufhorchen, als dass er in vorherigen Medienrunden stets betonte, er sehe keinen Anlass, etwas zu ändern. Wandert nun Joshua Kimmich doch ins Mittelfeld, wie es Nagelsmann mittlerweile eine wachsende Anzahl an Experten öffentlich empfiehlt? Unsere Reporter Philipp Schneider und Philipp Selldorf haben sich mit der Frage beschäftigt.Oranje mit Respekt vor Marokko - Gakpo dabeiDie Niederlande gehen mit viel Respekt in das erste K.-o.-Spiel gegen Marokko, wollen das Sechzehntelfinale aber auch für Angreifer Cody Gakpo gewinnen. Der Stürmer vom FC Liverpool hatte am Samstag öffentlich gemacht, dass er und seine Freundin ihren gemeinsamen Sohn noch vor der Geburt verloren haben. Dennoch wird Gakpo in der Partie im mexikanischen Monterrey am Dienstag (3 Uhr MEZ) dabei sein.„Es war eine sehr traurige Nachricht. Wir haben das getan, was in unserer Macht stand, um ihn zu unterstützen", sagte Bondscoach Ronald Koeman. Er habe großen Respekt davor, dass Gakpo bei der Mannschaft geblieben sei. „Das zeigt, was ihm die Elftal bedeutet." Gegen Marokko wird Gakpo, der in den drei Gruppenspielen zwei Treffer erzielte, wieder von Anfang an spielen. Die Niederländer sind sich bewusst, dass in Marokko der bislang stärkste Gegner bei dieser WM auf sie wartet.„Es wird ein herausforderndes Spiel unter herausfordernden Bedingungen. Aber ich freue mich darauf. Das sind die Spiele, bei denen du dabei sein willst. Auf geht's", sagte Kapitän Virgil van Dijk. Marokko erreichte beim Turnier in Katar vor vier Jahren als erster afrikanisches Team überhaupt ein WM-Halbfinale.Havertz verspricht WM-„Startschuss" mit Wirtz und Musiala Kai Havertz sieht sich und seine Offensivkollegen Jamal Musiala und Florian Wirtz zum Start in die K.-o.-Phase der Fußball-WM besonders in der Pflicht stehend. Das Trio ist gefordert, den viermaligen Weltmeister Deutschland heute (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) gegen Paraguay ins Achtelfinale zu schießen. „Wir gehen in das Spiel rein mit der vollsten Überzeugung. Ich bin davon überzeugt, dass wir einen Startschuss geben, um offensiv erfolgreich zu sein", versprach Havertz (27) auch stellvertretend für die jeweils 23 Jahre alten Musiala und Wirtz.„Wir sprechen viel darüber, was besser laufen kann, was wir besser machen müssen. Dass wir drei da vorn unser volles Potenzial noch nicht zu hundert Prozent ausgeschöpft haben, das wissen wir selbst", sagte der mit 24 Länderspieltoren erfolgreichste Akteur im WM-Kader. „Da packen wir uns auch selbst an die Nase", fügte Havertz hinzu. Der 61-malige Nationalspieler hatte zum Auftakt beim 7:1 gegen Curaçao doppelt getroffen, Musiala einmal. Bei Wirtz stehen zwei Torvorlagen zu Buche. Deniz Undav, der wohl auch gegen Paraguay wieder von der Bank kommen soll, kommt dagegen als Joker alleine auf drei Tore und zwei Assists.Havertz äußerte sich auch zu der rasant zunehmenden Kritik der vielen Fußball-Experten in der Heimat: „Es ist generell einfach, auf uns von außen einzuhauen. Das interessiert mich null." Dass jetzt auch Englands Legende und TV-Kritiker Gary Lineker die deutsche Elf herabwürdigte, kommentierte der in England spielende Arsenal-Profi spitz. „Wir haben schon viele Experten in unserem eigenen Land." Da wolle er nicht auch noch über Experten-Meinungen anderer nachdenken müssen. Havertz warb zudem um mehr Geduld für Musiala, Wirtz und sich. Man kenne sich zwar jetzt lange in der DFB-Elf. „Aber natürlich dauert es eine kleine Zeit, wenn jeder aus seinem Verein zur Nationalmannschaft kommt, weil man andere Mitspieler gewohnt ist und sich erst umstellen muss", sagte der Arsenal-Profi.Nagelsmann: Bei Niederlage gegen Paraguay ist „alles shit"Julian Nagelsmann ist sich der großen Bedeutung des K.-o.-Spiels der Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay bewusst. „Im Fußball geht es nur ums Gewinnen. Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles shit. Also müssen wir gewinnen", sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz vor der Partie der WM-Zwischenrunde heute (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough auf die Frage eines brasilianischen Journalisten auf Englisch.Die DFB-Elf hat bei der ersten WM mit 48 Teams erstmals seit dem Titelgewinn 2014 in Brasilien wieder die Gruppenphase überstanden. Dennoch gab es nach dem enttäuschenden 1:2 gegen Ecuador viel Kritik an der Spielweise und der Einstellung. Nagelsmann will die Kommentare von außen nun möglichst ausblenden. „Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht habe gegenüber anderen als Bundestrainer.“Julian Nagelsmann„Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker, nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in erster Linie geht es darum, dass wir uns so präparieren, dass wir in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen", sagte der 38-Jährige. Seit dem Turnierbeginn gibt es immer wieder viele Ratschläge von Experten wie Jürgen Klopp, Thomas Müller oder Lothar Matthäus. Im Besonderen ging es um die Rolle von Kapitän Joshua Kimmich als rechter Verteidiger oder einen möglichen Startelfeinsatz von Topstürmer Deniz Undav, der als Joker bislang dreimal traf. „Tatsächlich geht es mir nur um die Mannschaft und unseren Erfolg", versicherte der Bundestrainer. Auf die Frage, was die Kritik mit ihm selbst mache, antwortete er: „Das ist, glaube ich, wie bei jedem Menschen. Die Frage können Sie sich selbst beantworten. Und dann, glaube ich, ist dazu alles gesagt."Seine Personalplanungen für das Paraguay-Spiel ließ Nagelsmann im Unklaren. Gerechnet wird mit einer Rückkehr des zuletzt angeschlagenen Nathaniel Brown als linker Außenverteidiger. Gegen Ecuador hatte ihn David Raum vertreten und eine schlechte Leistung gezeigt. „Am Ende müssen wir in der Kommunikation mit den Spielern und mit dem Trainerteam natürlich die Entscheidung treffen. Das werden wir auch tun. Es gibt taktische Überlegungen, ein bisschen was zu verändern, wie ich auch in die andere Richtung diskutiere, es alles identisch zu lassen, was die erste Elf angeht", sagte Nagelsmann.Auch Stefan Reuter, Rechtsverteidiger der Weltmeistermannschaft von 1990, hat Ideen zu der Aufstellung der Nationalmannschaft:Der Kapitän verrät: So will Paraguay gegen DFB-Elf auftreten Paraguays Kapitän Gustavo Gómez hat für das WM-Sechzehntelfinale gegen Deutschland einen kampfbetonten Auftritt angekündigt. „In den drei Spielen - unabhängig von den Ergebnissen - haben wir gezeigt, dass wir gut kämpfen können", sagte der 33-Jährige. „Das wird morgen nicht anders sein. Das ist unsere Identität."Paraguay qualifizierte sich als einer der acht besten Gruppendritten für das Sechzehntelfinale gegen das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann an diesem Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough bei Boston. Nach dem 1:4 zum Auftakt gegen Co-Gastgeber USA blieb die Mannschaft von Coach Gustavo Alfaro zweimal ohne Gegentreffer - beim 1:0-Sieg gegen die Türkei sogar trotz langer Unterzahl. Die Abwehr ist klar die Stärke der Südamerikaner. Ancelotti lässt Neymar-Frage praktisch unbeantwortet Brasiliens Nationaltrainer Carlo Ancelotti hat seinen Plan mit Starspieler Neymar für das Sechszehntelfinale gegen Japan nicht verraten. Neymar sei körperlich so weit, auch länger als nur 15 Minuten spielen zu können, sagte der Italiener am Tag vor dem K.-o.-Spiel am Montag (19 Uhr/ZDF und Magenta TV). „Letztlich wird das aber vom Spielverlauf und der Situation abhängen, die uns im morgigen Spiel erwartet."Neymar, immer noch der teuerste Fußballer der Welt, hatte die ersten beiden Gruppenspiele des Rekordweltmeisters wegen einer Wadenblessur verpasst. Gegen Schottland (3:0) war er in der 75. Minute eingewechselt worden – unter großem Jubel der brasilianischen Fans im Stadion. Obwohl die Seleção um Vinícius Júnior längst neue Stars aufbietet, gehören dem 34-Jährigen noch die Herzen der Brasilianer. Zu welchen Leistungen er noch imstande ist, ist Beobachtern zufolge unklar. Kanada steht als erstes Team im AchtelfinaleUnd der erste Achtelfinalist lautet: Kanada! In einem Spiel, das laut SZ-Reporter Jürgen Schmieder eher den Namen "Ballgeschiebe" verdient gehabt hätte, treffen die Kanadier zur allseitigen Überraschung in der Nachspielzeit doch noch zum 1:0. Südafrika scheidet dagegen als erste afrikanische Mannschaft aus. Hier geht es zum Spielbericht: Mehr ladenTickarooLive Blog Software