Die deutsche Nationalmannschaft verliert ihr abschließendes Gruppenspiel. Nagelsmanns Team geht durch ein höchst umstrittenes Tor von Leroy Sané früh in Führung, doch Ecuador dreht die Partie verdient. Sehen Sie die Highlights im Video.Deutschland spielt gegen Ecuador erschreckend schwach. Sinnbildlich steht die Leistung von Offensivstar Musiala, findet Marcel Reif. Außerdem: Den TV-Quoten kann die deutsche Niederlage nichts anhaben. Alle News im WM-Ticker.Die Fußball-Weltmeisterschaft spielt in den USA, Kanada und Mexiko. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die deutsche Nationalmannschaft.12:25 Uhr – Freitag, 26. JuniReif übt scharfe Kritik an MusialaFußball-Experte Marcel Reif hat bei „Bild“ scharfe Kritik am Spiel von Jamal Musiala geübt. Der deutsche Techniker habe sich bei der deutschen 1:2-Niederlage gegen Ecuador zu keiner Zeit auf die Bedingungen einstellen können. „Musiala hat nicht stattgefunden. Musiala hat Kinderfußball gespielt“, sagte Reif. Der Offensivstar des FC Bayern sei ein unfassbar guter Kicker, aber Ecuador habe ihn nicht kicken lassen, sondern gesagt: „Das ist unser Schulhof. Da machen wir nicht Trallala und Hopsassa. Wenn du an den Ball kommst, gibt es richtig Futter. Und damit ist er überhaupt nicht klargekommen. Null.“Das gelte aber auch für andere Spieler, sagte Reif: „Der einzige, der mal richtig dagegenhalten hat, war in einer Szene Tah, als er den Valencia auf dessen eigene Trainerbank schickt.“Ecuador dreht das Spiel gegen Deutschland. Manuel Neuer will eine Ecke abfangen, greift jedoch im eigenen Fünfmeterraum nicht beherzt genug zu. Gonzalo Plata spitzelt den Ball vorbei am deutschen Torwart. Sehen Sie das 2:1 hier im Video.11:29 Uhr – Freitag, 26. JuniSchwaches Spiel, starke TV-QuoteDie deutsche 1:2-Niederlage gegen Ecuador hat der ARD erneut hervorragende Einschaltquoten beschert. Durchschnittlich 18,47 Millionen Zuschauer verfolgten den WM-Auftritt der DFB-Elf im Ersten, der Marktanteil lag bei starken 71,9 Prozent. Damit war das Interesse sogar leicht größer als beim zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste, das 18,26 Millionen Menschen gesehen hatten. Den Spitzenwert der Öffentlich-Rechtlichen hält weiterhin der 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao mit mehr als 24 Millionen Zuschauern. Nicht berücksichtigt sind dabei die Abrufe im Livestream sowie die Zuschauer von MagentaTV.Die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador sorgte auch bei den Fans in Deutschland für Enttäuschung. Nach der frühen Führung kippte die Stimmung schnell. Trotz der Pleite bleibt die Hoffnung auf eine bessere Leistung im nächsten Spiel.10:33 Uhr – Freitag, 26. JuniAlphonso Davies vor dem ComebackIm ersten Sechzehntelfinale der WM-Geschichte soll Kanadas Anführer Alphonso Davies vom FC Bayern endlich seinen Premieren-Auftritt bekommen. „Er ist bereit und wird spielen“, verkündete Kanadas Trainer Jesse Marsch vor dem Duell mit Südafrika am Sonntag (21.00 Uhr/MagentaTV) in Inglewood bei Los Angeles. Doch steht Davies nach seiner durch eine Oberschenkelverletzung erzwungenen Zuschauerrolle in den drei Vorrundenpartien auch auf Anhieb in der Startelf? „Das wird sich zeigen“, beschied Marsch und rief den Reportern lachend zu: „Soll ich euch etwa die Aufstellung und den Matchplan geben?“09:52 Uhr – Freitag, 26. JuniUS-Trainer weist Kritik entschieden zurückUS-Trainer Mauricio Pochettino hat sich nach der ersten Niederlage gegen zu viel Kritik an dem 2:3 gegen die Türkei gewehrt. „Geschichte zu schreiben heißt, die Weltmeisterschaft zu gewinnen, nicht drei Spiele in Folge. Sorry, Leute. Ich muss euch alle daran erinnern, dass wir die Gruppe gewonnen haben“, echauffierte sich der Argentinier nach der sportlich bedeutungslosen Partie zum Abschluss der Gruppenphase. Im Sechzehntelfinale treffen die USA auf Bosnien-Herzegowina.Durch ein Tor in der achten Minute der Nachspielzeit hatte der Co-Gastgeber, der schon vor Anpfiff sicher Gruppensieger war, gegen den Gruppenletzten aus der Türkei noch verloren. Die Türkei verabschiedet sich mit einem späten Sieg von der WM-Bühne. Die Highlights der Partie gegen die US-Boys im Video.08:45 Uhr – Freitag, 26. JuniDie aktuelle WM-TorschützenlisteAn der Spitze der Torschützenliste gab es in der Nacht keine großen Veränderungen, der Niederländer Brian Brobbey schloss mit seinem dritten Treffer aber auf. 07:33 Uhr – Freitag, 26. JuniNur noch drei mögliche Gegner für DeutschlandDie deutsche Nationalmannschaft hat nur noch drei mögliche Gegner im Sechzehntelfinale am Montag. Die mit Abstand wahrscheinlichste Option ist ein Duell mit Paraguay, möglich sind auch noch Schottland und Schweden.Für die Verteilung der Gruppendritten auf die Sechzehntelfinals gibt es aufgrund des Fifa-Modus insgesamt 495 Szenarien, davon sind inzwischen nur noch 51 übrig. 45 davon sehen Paraguay als nächsten Gegner der Mannschaft von Julian Nagelsmann. Für Schottland als Gegner gibt es noch fünf Szenarien, für Schweden nur eines.Paraguay und Australien trennten sich am dritten Gruppenspieltag mit 0:0. Die Highlights der Partie im Video.05:23 Uhr – Freitag, 26. JuniNiederlande voll auf KursUngeschlagen, Gruppenerster: Die Niederlande sind bei der WM auf Kurs. Doch mit dem bisher Erreichten wollte sich bei der Elftal nach dem 3:1 (2:0) gegen das bereits zuvor ausgeschiedene und nach einem chaotischen Turnierverlauf samt Trainerwechsel nicht konkurrenzfähige Tunesien niemand lange aufhalten. „Jetzt kommen die großen Spiele. Jetzt müssen wir bereit sein“, sagte Jan Paul van Hecke.In der K.-o.-Runde geht es für das Oranje-Team am Dienstag (3 Uhr) im mexikanischen Monterrey gegen Marokko weiter. Der Gruppenzweite Japan trifft nach einem 1:1 (0:0) gegen Schweden auf Brasilien. Die Skandinavier schlossen die Gruppe auf Rang drei ab.04:32 Uhr – Freitag, 26. JuniAdvocaat lässt Zukunft als Curaçao-Coach offenTrainer Dick Advocaat hat seine Zukunft nach dem WM-Aus mit Curaçao offen gelassen. „Darüber habe ich mir noch keine Minute Gedanken gemacht. Ich habe mich auf die WM fokussiert und wollte das maximale Ergebnis. Vielleicht, wenn ich den Raum verlasse“, sagte der 78-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem 0:2 gegen die Elfenbeinküste. Der Niederländer trainiert den Karibikstaat seit Januar 2024 – mit einer kurzen Unterbrechung von Februar bis Mai dieses Jahres. Bei der WM ist als Gruppenletzter nach der Vorrunde Schluss.04:20 Uhr – Freitag, 26. JuniBelgiens Abwehrchef erwartet NachwuchsIn der belgischen Nationalmannschaft geht es schon wieder um Nachwuchs. Nach der Debatte um Jeremy Doku und die Geburt seines Sohnes hat auch Abwehrchef Brandon Mechele berichtet, dass seine Frau und er ein Kind erwarten – womöglich während des Turniers.„Ich werde auch Vater, aber das wird erst nach der WM der Fall sein. Meine Frau war gerade beim Arzt, es ist alles in Ordnung“, sagte der 33 Jahre alte Innenverteidiger vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Neuseeland und schob hinterher: „Vielleicht muss ich aber zurück, wenn es früher kommt.“02:01 Uhr – Freitag, 26. JuniScharfe Kritik an SchweinsteigerDer Trainer der Elfenbeinküste, Emerse Faé, hat Bastian Schweinsteiger scharf für dessen Aussage über den Spielstil der Afrikaner kritisiert. „Das ist traurig. Wir könnten es rassistisch nennen. Als ich seinen Kommentar gehört habe, war ich enttäuscht. Ich habe keine andere Möglichkeit, als das zu akzeptieren“, sagte Faé nach dem 2:0 gegen Curaçao. Wenige Tage zuvor war Schweinsteiger für Äußerungen über den Fußball der Elfenbeinküste kritisiert worden. Der frühere Nationalspieler und aktuelle ARD-Experte beschrieb das Spiel des deutschen Gruppengegners als „bisschen afrikanischer Fußball natürlich, der manchmal so ein bisschen unorthodox ist, ein bisschen wild ist, bisschen vielleicht auch manchmal nicht ganz so von der Taktik geprägt ist. Wir müssen uns einstellen, dass es unberechenbar wird manchmal.“ Schweinsteiger wurde kritisiert, mit seinen Äußerungen rassistische Stereotype zu verbreiten. „Ich stimme ihm nicht zu. Alles, was ich tun kann, ist zu zeigen, dass wir nicht nur physisch spielen, sondern auch taktisch und technisch“, sagte Faé weiter.01:32 Uhr – Freitag, 26. JuniÄgyptens Trainer zu „Pride Match“ befragtÄgyptens Nationaltrainer Hossam Hassan will sich nicht an Debatten rund um das als „Pride Match“ ausgerufene Spiel gegen den Iran beteiligen. „Als Trainer bin ich nur auf Fußball fokussiert. Das ist alles, worüber ich nachdenke“, sagte der 59-Jährige in Seattle auf eine Frage nach der Partie.In der Stadt an der US-Westküste findet am Wochenende das „Pride Fest“ statt. Das ist ein großes, buntes Festival zur Feier der LGBTQI+-Gemeinschaft. Es geht um Vielfalt und Gleichberechtigung, unter anderem sind eine Parade durch die Innenstadt und zahlreiche Konzerte geplant. Das Spiel wurde in diesem Zusammenhang von den lokalen Organisatoren als Pride Match ausgerufen. Nachdem dafür dann die Paarung Ägypten gegen Iran angesetzt wurde, gab es schnell Diskussionen. Beide Nationen sind weit davon entfernt, die Werte des „Pride Fest“ zu teilen. 00:16 Uhr – Freitag, 26. JuniDeutschland verliert letztes Gruppenspiel gegen EcuadorDie deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr drittes Gruppenspiel bei der WM mit 1:2 (1:1) gegen Ecuador verloren. Für die K.-o.-Runde war die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits vor dem Anstoß als Gruppensieger qualifiziert.Nach dem zweitschnellsten Tor in der deutschen WM-Historie durch Leroy Sané nach 1:49 Minuten verlor das DFB-Team in East Rutherford gegen Ecuador mit 1:2 (1:1). Nilson Angulo (9.) und Gonzalo Plata (77.) wendeten die Partie für die Südamerikaner, die nach dem verdienten ersten Turniersieg das Weiterkommen bejubelten.Ecuador dreht das Spiel gegen Deutschland. Manuel Neuer will eine Ecke abfangen, greift jedoch im eigenen Fünfmeterraum nicht beherzt genug zu. Gonzalo Plata spitzelt den Ball vorbei am deutschen Torwart. Sehen Sie das 2:1 hier im Video.00:00 Uhr – Freitag, 26. JuniElfenbeinküste und Ecuador ziehen in K.-o.-Phase einDie Elfenbeinküste hat Verbandsgeschichte geschrieben und erstmals bei einer Fußball-WM die K.o.-Runde erreicht. Der Afrikameister von 2024 gewann sein letztes Vorrundenspiel gegen Außenseiter Curaçao mit 2:0 (1:0) und folgt Gruppensieger Deutschland ins Sechzehntelfinale. Die DFB-Elf unterlag Ecuador 1:2 (1:1). Die Südamerikaner stehen damit als einer der besten acht Gruppendritten ebenfalls in der Runde der letzten 32.step/pk/lwö/SUF/mel/luwi/saha
WM 2026: „Musiala hat Kinderfußball gespielt“ - WELT
Deutschland spielt gegen Ecuador erschreckend schwach. Sinnbildlich steht die Leistung von Offensivstar Musiala, findet Marcel Reif. Außerdem: Den TV-Quoten kann die deutsche Niederlage nichts anhaben. Alle News im WM-Ticker.













