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Kommentar: Durchbruch für Bayer – der zweite Sieger sitzt im Weißen Haus Für Bayer ist die Glyphosat-Entscheidung des Supreme Court ein Befreiungsschlag. Doch das Urteil kennt einen weiteren Profiteur. Denn die Richter verschieben Macht nach Washington.

Laurin Meyer 25.06.2026 - 20:26 Uhr Artikel anhörenDer Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden, wer bestimmt, was auf der Packung des Unkrautvernichters steht. Foto: REUTERSUm die Tragweite zu erfassen, muss man das Urteil richtig lesen. Die Richter haben nicht über eine mögliche Gefahr des Wirkstoffs geurteilt. Sie haben entschieden, wer über Warnhinweise auf der Packung des Produkts entscheiden darf: eine Zulassungsbehörde in Washington oder eine Gerichtsjury am Wohnort der Betroffenen.Mit sieben zu zwei Stimmen sahen sie die Verantwortung bei der Behörde. Wer also Glyphosat nach den Vorgaben der US-Umweltbehörde EPA kennzeichnet, kann von einzelnen Bundesstaaten nicht mehr für eine fehlende Krebswarnung belangt werden. Bundesrecht schlägt Landesrecht.Urteil mit Botschaft über Glyphosat hinausDas Urteil wirkt damit weit über den Einzelfall hinaus. Was eine Bundesbehörde anordnet, gilt. Was eine Jury in Missouri für nötig hält, gilt nicht – auch dann nicht, wenn ein Bundesstaat strengere Vorgaben macht. Profitieren wird davon derjenige, der die Behörden kontrolliert. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt