Zumindest für eine Mannschaft ist die Partie am Donnerstagabend (22 Uhr) sportlich gesehen von etwas geringerer Bedeutung. Aber: Während Deutschland als bereits feststehender Gruppensieger in das letzte Vorrundenspiel gegen Ecuador geht, wird die Partie für den deutschen Gegner zum Endspiel um den Einzug in die K.-o.-Runde der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft. Nach zwei Spielen hat die Mannschaft von Nationaltrainer Sebastián Beccacece erst einen Punkt auf dem Konto und muss gewinnen, um ihre Chancen auf das Sechzehntelfinale zu wahren.Die bisherige Bilanz der Südamerikaner liest sich dabei ungewöhnlich. Ecuador hat in den ersten beiden Partien lediglich ein Gegentor kassiert und gehört damit zu den defensiv besten Teams der WM. Aber, und hier liegt das Problem des Teams: Selbst konnte noch kein einziger Treffer erzielt werden. Neben der Türkei und Panama gehört die Auswahl damit zu den einzigen drei der insgesamt 48 WM-Teilnehmer, die offensiv noch leer ausgegangen sind.
Verteidigung mit zwei Champions-League-Finalisten
Im Grunde bestätigt das allerdings genau das Bild, das Ecuador bereits vor dem Turnier abgegeben hatte. Die größte Stärke der Mannschaft ist ihre Defensive – und die besitzt internationales Spitzenformat. In der Innenverteidigung stehen mit Willian Pacho von Paris Saint-Germain und Piero Hincapié vom FC Arsenal zwei Abwehrspieler, die zu den begehrtesten Verteidigern Europas gehören. Noch vor wenigen Wochen standen sich beide sogar im Finale der Champions League gegenüber. Davor räumt Mittelfeldspieler Moisés Caicedo vom FC Chelsea als laufstarker und zweikampfstarker Motor des Teams nahezu alles ab.














