PfadnavigationHomeSportFußballWMVor Duell gegen Japan„Was zum Teufel ist passiert?“ – Tribüne bei Schweden-Training ein TrümmerhaufenStand: 11:39 UhrLesedauer: 3 MinutenDie Niederlande melden sich nach dem enttäuschenden 2:2 gegen Japan eindrucksvoll zurück. Gegen Schweden führt Oranje bereits früh durch Brian Brobbey, der mit einem Doppelpack die Weichen auf Sieg stellt.Die schwedische Nationalmannschaft will sich auf das letzte WM-Gruppenspiel gegen Japan vorbereiten. Beim Anblick des Trainingsstadions in Frisco herrscht Erstaunen. Die Gerade der Arena ist ein wüster Schuttplatz.Erschreckende Bilder aus dem WM-Basiscamp der schwedischen Nationalmannschaft. Auf dem Trainingsgelände krachte die Pressetribüne zusammen und hinterließ einen Haufen Schutt.Das Team von Trainer Graham Potter machte sich am Mittwoch auf den Weg zum Training in Frisco, einer Stadt nördlich von Dallas/Texas. Im Stadion des FC Dallas sollten sie sich auf ihr letztes Vorrundenspiel der Gruppe F gegen Japan am Freitag (1.00 Uhr, im Sport-Ticker der WELT) vorbereiten. Bei der Ankunft erwartete sie allerdings eine komplett eingestürzte Tribüne über den roten Sitzen auf der Geraden. Schwedens Mittelfeldspieler Besfort Zeneli über den Anblick: „Ich dachte nur: Was ist passiert? Soweit ich weiß, hat es keinen Sturm gegeben.“ Wie kam es dann zu dem Zusammensturz?Das Toyota-Stadium, das als Trainingsstätte während der WM für die Schweden dient, wird aktuell umgebaut. Für 182 Millionen Dollar (rund 160 Millionen Euro) wird die Anlage renoviert, erst 2028 soll die Modernisierung abgeschlossen sein. Bürgermeister Jeff Cheney versprach bereits: „Wenn es fertig ist, wird es eines der schönsten reinen Fußballstadien der Welt sein.“ Doch jetzt lief nicht alles planmäßig.Schwedens Team konnte Training planmäßig abhalten„Bei den Bauarbeiten ist etwas schiefgelaufen“, sagte Petra Thorén, Pressesprecherin der schwedischen Nationalmannschaft. Zeneli erzählte später, er habe gehört, „dass es (der Teil der Tribüne, die Redaktion) auf die falsche Seite gefallen sei.“ Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, das schwedische Team konnte das Training planmäßig durchziehen.„Sie wollten etwas abreißen, und es sieht so aus, als wäre es in die falsche Richtung gefallen“, berichtete Nationalmannschaftsmanager Stefan Pettersson: „Zum Glück wurde niemand verletzt. Wahrscheinlich haben sie es gesprengt, und dann ist etwas schiefgegangen.“ Das Team könne „den gesamten Platz und alle anderen Flächen wie gewohnt nutzen“. Über die Reaktion seiner Spieler auf das zerstörte Gelände sagt Pettersson: „Sie waren etwas verdutzt, als sie ankamen. Sie sagten: ‚Oh, was zum Teufel ist passiert?‘, als sie das sahen. Sie wussten vorher gar nichts davon.“Für die Schweden ist die WM bislang ein großes Auf und Ab. Auf die 5:1-Gala gegen Tunesien folgte der 1:5-Absturz gegen die Niederlande. Welches Gesicht zeigt die Mannschaft um die Stürmerstars Viktor Gyökeres und Alexander Isak gegen Japan? Für das Team geht es auch ums sichere Weiterkommen für die K.o.-Runde. Lesen Sie auchJapan geht mit vier Punkten aus zwei Spielen entspannter ins Duell als die Schweden. Die Hoffnungen im Sturm ruhen dabei wieder auf Ayase Ueda, der beim 4:0 gegen Tunesien mit einem Doppelpack glänzte. Die Mannschaft wirkt taktisch stabil, auch wenn Trainer Hajime Moriyasu ein paar Änderungen in der Startelf vornehmen könnte. cb/pk
WM 2026: „Was zum Teufel ist passiert?“ – Tribüne bei Schweden-Training Trümmerhaufen - WELT
Die schwedische Nationalmannschaft will sich auf das letzte WM-Gruppenspiel gegen Japan vorbereiten. Beim Anblick des Trainingsstadions in Frisco herrscht Erstaunen. Die Gerade der Arena ist ein wüster Schuttplatz.














