Deutschland kann erstmals seit dem Triumph 2014 den Einzug in die K.o-Phase bei einer Fußball-WM klarmachen. Auch Schweden will mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel den perfekten WM-Start hinlegen. In der Nacht trifft Tunesien mit neuem Trainer auf Japan, Ecuador will gegen Curaçao die ersten Punkte sammeln.Die Spiele des WM-TagesNiederlande: Den Auftakt hatte sich das Oranje-Team anders vorgestellt. Das 2:2 gegen Japan sorgte für etwas Ernüchterung - und viele Diskussionen über die Wechsel von Bondscoach Ronald Koeman. Weil diese keinen Effekt zeigten, dürfte Koeman jener Elf vertrauen, die gegen Japan begonnen hat. Defensiv wird sich die Elftal steigern müssen.Schweden: Bei den Schweden gibt es nach der 5:1-Gala gegen Tunesien eigentlich keinen Grund zum Wechseln für Trainer Graham Potter. Das beim WM-Start kongeniale Sturm-Duo Alexander Isak/Viktor Gyökeres dürfte auch der niederländischen Abwehr um Virgil van Dijk Probleme bereiten.Deutschland: Jetzt geht es richtig los. Nach dem Torfest gegen Curaçao kommt auf die DFB-Elf der erste schwere Kontrahent zu. Mit einem Sieg wird vorzeitig das Ticket für die K.o.-Runde gelöst. Bundestrainer Julian Nagelsmann kann in Toronto auf seine WM-Stammformation setzen. Auch Leroy Sané darf wieder ran. Respekt haben alle vor dem Leipziger Yan Diomande, dem sich Shootingstar Nathaniel Brown entgegenstellen muss.Elfenbeinküste: Sportlich ist die Auswahl von Trainer Emerse Faé nach dem 1:0 zum Auftakt gegen Ecuador voll im Soll. Der Fall des Stürmers Elye Wahi sorgt aber für Unruhe. Dem 23-Jährigen wurde zunächst die Einreise nach Kanada verweigert, dann durfte er aber doch zum Team stoßen. Ob ein Zusammenhang wegen möglicher Manipulationsvorwürfe besteht, blieb zunächst offen.Ecuador: Das Team von Sebastián Beccacece steht nach dem 0:1 zum Auftakt gegen die Elfenbeinküste bereits im zweiten Spiel unter Druck. Offensiv enttäuschten die Südamerikaner. Das muss gegen den Außenseiter anders werden - insbesondere mit Blick auf das abschließende Gruppenspiel gegen Deutschland ist ein Sieg in Kansas City Pflicht.Curaçao: Das 1:7 gegen Deutschland klingt deutlich. Aber der krasse Außenseiter Curaçao zeigte zeitweise eine ordentliche Leistung. Wenn man etwas holen will bei dieser WM, dann wahrscheinlich am ehesten gegen die Südamerikaner. Ecuadors John Yeboah und Curaçaos Riechedly Bazoer spielten 2018 kurz beim VfL Wolfsburg zusammen.Tunesien: Tunesien steckt nach dem 1:5 gegen Schweden und dem darauffolgenden Rauswurf von Trainer Sabri Lamouchi mitten im Chaos. Es gibt Berichte über interne Konflikte und Spaltungen zwischen Spielergruppen. Der in einer Nacht-und-Nebel-Aktion verpflichtete Hervé Renard soll den Traum der Nordafrikaner, erstmals die Gruppenphase bei einer WM zu überstehen, retten.Japan: Der angeschlagene Takefusa Kubo wird wohl nicht spielen können. In der Heimat wurde das Remis gegen die Niederlande zum Turnierstart als Erfolg gewertet. Doch klar ist: Gegen Tunesien soll ein Sieg her, damit das Gruppenfinale später gegen Schweden nicht zum Zitterspiel für das fest eingeplante Weiterkommen wird.
Fußball-WM 2026 heute: Treffen Gyökeres und Isak auch gegen die Niederlande?
Der WM-Tag beginnt mit dem Auftritt von Alexander Isak und Viktor Gyökeres gegen eine gefürchtete Abwehrreihe. Am Abend trifft Deutschland auf die Elfenbeinküste und will erstmals seit 2014 wieder in die K.o.-Phase einziehen.













