PfadnavigationHomePanoramaArtikeltyp:LivetickerHitzewelleEuropäischer Gewerkschaftsbund fordert „Abkühlpausen“ für ArbeitnehmerStand: 07:55 UhrTagsüber bis zu 40 Grad und nachts kaum Abkühlung: Die Temperaturen in Deutschland könnten bis zum Wochenende weiter steigen.
Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach warnt vor Gesundheitsgefahren, FDP-Chef Wolfgang Kubicki spricht von Panikmache.Der Deutsche Wetterdienst erwartet Temperaturen über 40 Grad. Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) nimmt sich die Trinkpausen der Fußball-WM zum Vorbild – und die Deutsche Bahn bietet eine kostenlose Stornierung für Hitze-Tage an. Mehr im Liveticker.Deutschland steuert auf Rekordtemperaturen zu. Die bisher höchste gemessene Temperatur an einem Juni-Tag liegt bei 39,6 Grad und wurde am 30. Juni 2019 in Bernburg (Sachsen-Anhalt) registriert. Der Deutsche Wetterdienst geht davon aus, dass der Wert wohl am Freitag übertroffen wird. Auch die politische Debatte über Vorbereitungen für die Hitze nimmt Fahrt auf. Verfolgen Sie hier alle Ereignisse rund um die Hitzewelle in Westeuropa: 07:30 Uhr – Donnerstag, 25. JuniEuropäischer Gewerkschaftsbund fordert „Abkühlpausen“ für ArbeitnehmerDer Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) verlangt nach Vorbild der Trinkpausen bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Amerika „Abkühlpausen“ für europäische Arbeitnehmer. Es handle sich um „ein gutes Beispiel dafür, wie die Arbeit an den Klimawandel angepasst werden kann“, erklärte EGB-Generalsekretärin Esther Lynch. Allerdings bräuchten Bauarbeiter, Obstpflücker oder Busfahrer „deutlich länger als drei Minuten, um sich zu erholen“, fügte sie hinzu. „Die während der Weltmeisterschaft eingesetzten Abkühlpausen haben das Augenmerk auf die Gefahr gelenkt, die von extremer Hitze für Beschäftigte ausgeht“, betonte Lynch. Der Weltfußballverband Fifa hat bei der diesjährigen WM zur Sicherung der Gesundheit der Spieler dreiminütige Trinkpausen zur Mitte jeder Halbzeit vorgeschrieben. 07:00 Uhr – Donnerstag, 25. JuniBahn bietet kostenlose Stornierung für Hitze-Tage anWer angesichts der erwarteten Hitze in der zweiten Wochenhälfte eine geplante Bahnreise nicht antreten will, kann diese nun kostenfrei stornieren. Die Deutsche Bahn bietet erstmals eine sogenannte Hitze-Sonderkulanz an, wie der bundeseigene Konzern mitteilte. „Wer seine Reise bei dieser Extrem-Wetterlage nicht antreten möchte, bekommt sein Geld zurück.“ Die Möglichkeit gilt demnach für Tickets für eine Fernverkehrsreise bis einschließlich 30. Juni, die bis zum 23. Juni gekauft wurden. Das umfasse auch Spar- und Supersparpreis-Tickets. Fahrgäste mit digitaler Fahrkarte können diese den Angaben der Bahn zufolge online stornieren. Wer mit analogem Ticket unterwegs ist, kann sich an eine DB-Verkaufsstelle vor Ort wenden. „Wir empfehlen dringend, bei der Reiseplanung die amtlichen Hitze-Warnungen zu beachten“, teilte die Bahn weiter mit. „Allen, die in dieser extremen Wetterlage auf ihre Fahrt verzichten können, legen wir die Sonderregelung zur Stornierung nahe.“ 05:00 Uhr – Donnerstag, 25. JuniWELT-Wetterkarte: Wie heiß wird es heute?Für Donnerstag erwartet der DWD keine Hitzerekorde, sehr heiß wird es trotzdem. Der DWD rechnet mit Höchstwerten knapp über 39 Grad, vor allem im Westen und Südwesten. Im Norden steigen heute die Temperaturen demnach auf 27 bis 33 Grad, sonst auf 34 bis 37 Grad. Auf einigen Nordseeinseln wird es laut DWD mit 22 Grad deutlich angenehmer.Spannend werde es am Freitag, sagt Meteorologe Winninghoff voraus. Dann rechnet der Experte vor allem im Westen und Südwesten Deutschlands mit Höchstwerten von 40 bis 41 Grad. „Der Juni-Rekord wird mit großer Sicherheit fallen.“ Am Samstag wandere der Schwerpunkt der Hitze dann in den mittleren Landesteil und den Osten, bevor er am Sonntag die Mitte und die Osthälfte erreiche. Nur die Küstenregionen dürften von der extremen Hitze weitgehend verschont bleiben.06:50 Uhr – Donnerstag, 25. JuniNeue Temperaturrekorde in EuropaDie Hitzewelle in Westeuropa hat erneut zu Temperaturrekorden geführt. In Paris wurde am Mittwoch ein neuer Juni-Höchstwert von 40,9 Grad gemeldet. Am Vortag hatte Frankreich mit 44,3 Grad in der südwestlichen Gemeinde Pissos den heißesten Tag seit Beginn der Aufzeichnungen vor fast 80 Jahren erlebt. Auch in Großbritannien fiel zur Wochenmitte ein Juni-Rekord: Im südenglischen Gosport stieg das Thermometer auf 36,1 Grad und übertraf damit die bisherige Höchstmarke von 35,6 Grad aus den Jahren 1957 und 1976. mit dpa/AFP/Reuters















