Deutschland ächzt weiter unter der anhaltenden Hitzewelle. Am Montag prognostizierten Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für viele Regionen Deutschlands in den kommenden Tagen weiterhin Höchsttemperaturen weit über 30 Grad. Bereits am Donnerstag sollen im Westen und Südwesten des Landes mitunter bis zu 40 Grad erreicht werden.Meteorologen zufolge ist ein Hitzedom für die gefühlten Backofentemperaturen verantwortlich. Dabei handelt es sich um ein Wetterphänomen, bei dem die Hitze wie unter einer riesigen Kuppel oft über mehrere Tage gefangen ist und nicht entweichen kann. Helge Tuschy vom Deutschen Wetterdienst bestätigte dem Tagesspiegel auf Anfrage, dass sich dieser sogenannte „Heat Dome“ aktuell über Westeuropa befindet, wo sich das Hoch zuletzt immer mehr aufheizen und verstärken konnte. Doch schon bald soll sich der Hitzedom in Richtung Mitteleuropa und Deutschland bewegen.Die aktuell anhaltende Hitzewelle bringt nicht nur Sonnenschein mit sich, sondern führt laut DWD-Experten auch „heiße und teilweise feuchte Luftmassen“ von Westeuropa nach Deutschland. Das gefühlte Saunaklima kann demnach in einigen Regionen „kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen“ zur Folge haben. Wo soll es in den kommenden Tagen besonders heiß werden? Und wo drohen nun Unwetter?Diese Hitzewelle ist besonders für West- und Südwesteuropa ungewöhnlich und könnte für einen Juni gegebenenfalls auch historisch ausfallen.Helge Tuschy, Deutscher Wetterdienst Zum Wochenstart bis zu 37 Grad erwartet In der Südhälfte Deutschlands kann es zum Wochenstart laut DWD-Experten vereinzelt zu „Unwettern mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen“ kommen. Dort kann es im Tagesverlauf auch zu einer „starken, gebietsweise extremen Wärmebelastung“ kommen. In der Nordhälfte dürfte es aber sonnig und trocken bleiben.Am Montag kann es vom Mittelgebirge bis in die Südhälfte hinein einzelne kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen geben.Deutscher Wetterdienst, Wetterbericht Die Hitzewelle in Deutschland soll zunächst anhalten. © IMAGO/Markus Tischler/IMAGO/Markus Tischler Bis zu 40 Grad und „tropische Nächte“ erwartet DWD-Experte Helge Tuschy zufolge sei der Höhepunkt der anhaltenden Hitze zunächst von Donnerstag bis Sonntag zu erwarten. In der Spitze seien dann Temperaturen um die 40 Grad möglich, „aber unter dem Strich wird es deutschlandweit ein extrem heißer Witterungsabschnitt werden“, so Tuschy. Weil es in den Nächten, besonders in den Ballungsräumen, nur mäßig auf einen Tiefstwert von20 Grad abkühlt, sei mit „tropischen Nächten“ zu rechnen.Bis zum Freitag sollen die Luftmassen dem Experten zufolge „weiter trocknen“. Allerdings sei zum kommenden Wochenende schon wieder mit einer Zunahme der Feuchte zu rechnen, „sodass die Gewitterneigung zunimmt“. Dann sei Tuschy zufolge mit unwetterartigen Gewittern zu rechnen – „lokal mit großem Hagel, Starkregen und Sturmböen“.
„Diese Hitzewelle könnte historisch ausfallen“: „Heatdome“ hat Temperaturen bis zu 40 Grad im Gepäck – und Unwetter mit Starkregen
Die Hitzewelle hält Deutschland weiterhin im Schwitzkasten. Dem Deutschen Wetterdienst zufolge soll in den kommenden Tagen die 40-Grad-Marke geknackt werden. Wo es nun besonders heiß werden soll.














