Schicken Sie uns hier Beiträge, was Sie gegen die Hitze machen – oder wie die Hitze Ihr Leben aktuell beeinträchtigt (oder nicht). Wir freuen uns über Ihre Nachrichten.Ein Wochenende in Bayern zwischen Hitze und GewitterEs bleibt heiß in Bayern, allerdings könnten Gewitter für Abkühlung sorgen – bevor es dann erneut warm wird. Die Höchstwerte sollten nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bei 37 Grad liegen. Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) wies auf die Gefahren durch Hitze hin, insbesondere für Senioren, Schwangere und Kleinkinder. „Bei älteren Menschen ist die Gefahr der Dehydrierung besonders groß, da das Durstgefühl verringert sein kann und ein Flüssigkeitsmangel oft nicht bemerkt wird. Darauf sollten pflegende Angehörige achten“, sagte die Ministerin. Kühler blieb es am Samstag auf dem Großen Arber im Bayerischen Wald mit 25 Grad. Auch im südlichen Bayern verschaffte ein Ausflug auf einen Berg ein wenig Abkühlung, auf 2.000 Metern sollten es nur 18 Grad werden.Für die Nacht zum Sonntag rechnet der DWD mit gelegentlichem Regen. Es soll auf 21 bis 14 Grad abkühlen. Auch am Sonntag gibt es zunächst viel Sonne, ab Mittag sind einzelne Gewitter möglich, wie der DWD mitteilt.DWD gibt Unwetterwarnung für Cottbus und Landkreise herausDer Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Unwettergefahren wegen schwerer Gewitter am Nachmittag im Süden und Osten Brandenburgs. Die Unwetterwarnung gelte bis voraussichtlich 15.00 Uhr, teilte der DWD am Nachmittag kurzfristig mit.Betroffene Gebiete seien die Stadt Cottbus sowie die Landkreise Dahme-Spreewald, Oder-Spree und Spree-Neiße. Es bestehe die Gefahr von schweren Gewittern. Der DWD listet auch einige Gefahren auf: Dazu zählen unter anderem Blitzschlag, umstürzende Bäume und Gerüste, herabfallende Äste und Dachziegel, Überflutungen und Hagelschlag. Hitze legt Server der Kölner Verkehrs-Betriebe lahm Die Hitze schlägt nicht nur uns Menschen aufs Gemüt, sondern hat auch zu technischen Störungen bei den Servern der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) geführt. Das Unwetter und die große Hitzewelle legten am Freitagabend die Datenversorgung der KVB lahm, wie das Unternehmen mitteilte. Auf den Anzeigen an den Haltestellen, in der KVB-App und auf der Website könnten derzeit keine aktuellen Fahrplandaten und keine Störungen angezeigt werden, teilte die KVB mit. Der Ticketverkauf über die KVB-App und an den Automaten sei dagegen möglich. Der Fahrbetrieb sei gewährleistet, betonte die KVB. In ganz NRW kam es wegen des Unwetters am Freitagabend zu zahlreichen Einsätzen. Besonders betroffen war Bergheim (Rhein-Erft-Kreis): Hier musste die Feuerwehr zu über 100 Einsätzen ausrücken. Die Einsatzkräfte wurden insbesondere wegen vollgelaufener Keller, umgestürzter Bäume und größerer Ästen auf Fahrbahnen alarmiert. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand. Strom zu verschenkenZumindest der Strompreis profitiert von dem sonnigen Wetter: Im Großhandel ist er an diesem Samstag zwischen 11 und 15.15 Uhr für 0 Euro je Megawattstunde zu haben. Das liegt daran, dass sehr viele Solaranlagen (mit einer Leistung von insgesamt etwa 48 Gigawatt) gleichzeitig in das Netz einspeisen und am Wochenende oft weniger Strom verbraucht wird als an Werktagen. Auch am Sonntag ist Strom zwischen 10.45 und 15.30 Uhr zu verschenken.Unmittelbar profitieren davon Verbraucher nur mit dynamischen Stromtarifen, bei denen sich der Preis je nach Börsenstrompreis minütlich ändern kann. Mittelbar wirken sich niedrige Strompreise im Großhandel aber auch auf Verbraucher in herkömmlichen Tarifen aus.Der Bundesverband Solarwirtschaft teilte am Samstag mit, dass in Deutschland mittlerweile rund sechs Millionen Solaranlagen installiert seien. Nach Schätzungen des Verbands wurden damit zwischen 2025 und 2025 knapp 390 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, die fossile Energieimporte im Wert von 20 Milliarden Euro ersetzt haben. „Jede neue Solaranlage senkt unsere Abhängigkeit von Energieimporten und macht Strompreise widerstandsfähiger gegen geopolitische Krisen“, sagte Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig in einer Mitteilung des Verbands.Kaum Störungen im Bahnverkehr durch große HitzeDie Deutsche Bahn hat die große Hitze bis zum Mittag gut und ohne größere Störungen bewältigt. Nur Gewitter mit heftigen Windböen beeinträchtigen den Betrieb in einigen Gebieten vorübergehend, wie eine Bahnsprecherin der dpa sagte. Bislang gebe es keine gravierenden Unterschiede zu anderen Tagen.Im Bereich Hannover und Papenburg (beide in Niedersachsen) sowie bei Siegen (NRW) gab es demnach zeitweilig eingeschränkten Betrieb, weil durch Sturmböen Äste abgerissen wurden und auf die Schienen fielen. Ausfälle der Stromversorgung mit Auswirkungen auf die Klimaanlagen habe es bislang glücklicherweise nicht gegeben, hieß es.Ausgefallene Southside-Auftritte werden nicht nachgeholtNach der unwetterbedingten Unterbrechung des Southside-Festivals werden die ausgefallenen Konzerte nicht nachgeholt. Das betrifft die Auftritte von A Day To Remember, Clueso, Filow und RORY, wie der Veranstalter mitteilte. Ob Käufer von Tagestickets einen Teil des Preises als Entschädigung erstattet bekommen, sei noch unklar.Das Festival in Neuhausen ob Eck (Landkreis Tuttlingen) musste am Freitagabend für rund zwei Stunden unterbrochen werden. Die Besucher wurden aufgefordert, Schutz in ihren Fahrzeugen zu suchen und dabei auch anderen Menschen Platz anzubieten. Nachdem das Unwetter vorüber war, setzten die Veranstalter das Programm mit geänderten Zeiten fort.Heute läuft das Programm laut Veranstalter wieder nach Plan. Auf den Hauptbühnen stehen bei Temperaturen um 32 Grad unter anderem Kraftklub, Yungblud und The Offspring auf der Bühne. Die Festivalgäste müssen sich dabei auf viel Sonne einstellen. Dazu kann es im Bereich der Schwäbischen Alb zu Gewittern und Schauern kommen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte. Diese zögen jedoch rasch wieder ab.Fenster-Absturz in Cottbus: Hitze als Ursache vermutetIn der Cottbuser Innenstadt ist wohl aufgrund der Hitze eine Fensterscheibe aus einem Bürogebäude an einem Einkaufszentrum aus dem obersten Stockwerk auf den Gehweg gestürzt. „Durch starke Hitzeeinwirkung, so erste Vermutungen zur Ursache, könnte sich der Kleber an dem Fenster gelöst haben“, teilte die Stadt mit. Verletzt wurde niemand. Nach dem Vorfall am späten Freitagnachmittag werden zu Wochenbeginn alle Fenster überprüft, wie die Stadtverwaltung ankündigte.Die Glasscheibe stürzte an einem Büroturm der Spree Galerie ab, in der vor allen Shops untergebracht sind. Es kommt zu Verkehrsbeeinträchtigungen und Sperrungen auf der Straße. Der Zugang zum Einkaufszentrum und zum Bürgerservice der Stadt bleibe aber gewährleistet, hieß es.Cottbus feiert von Freitag bis Sonntag Stadtfest, das größte Volksfest der Region. Es werden an drei Tagen bis zu 150.000 Besucher erwartet.DWD warnt vor möglichen Unwettern im WestenSchwül-heißes Wetter mit Temperaturen bis 38 Grad macht auch heute vielen Menschen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu schaffen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von einer starken Wärmebelastung. Dabei kann es immer wieder Gewitter und vereinzelt auch Unwetter geben, wie der DWD in Offenbach vorhersagte. Im Laufe der Nacht zum Sonntag und am Sonntagfrüh sind vor allem im Norden von Rheinland-Pfalz weitere Gewitter mit Unwetterpotential möglich. Dabei solle auch mit größeren Hagelkörnern und schweren Sturmböen gerechnet werden.Public Viewing beim zweiten Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM ab 22.00 Uhr gegen die Elfenbeinküste ist nach der Vorhersage weitestgehend möglich. Allerdings könnten am späteren Samstagabend von Westen her – gerade im Saarland – bereits Gewitter aufziehen, begleitet von Sturmböen. Im Laufe des Sonntags ziehen diese Gewitter unter allmählicher Abschwächung östlich ab.Hitze beschädigt A1 – Einschränkungen für ReisendeDie Hitze hat Schäden auf der Fahrbahn der A1 in Richtung Lübeck zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe (beide Kreis Stormarn) verursacht. Als Notfallmaßnahme sei der beschädigte Fahrstreifen gesperrt worden, teilte die Autobahn GmbH mit. Der Verkehr werde einspurig an den Schäden vorbeigeführt. Zudem sei eine Umleitung eingerichtet. Für Wartungsarbeiten solle die Fahrbahn in Richtung Norden ab 20:00 Uhr voll gesperrt werden. Gegen 24:00 Uhr werde die Strecke voraussichtlich wieder einspurig freigegeben. Der ADAC sprach von derzeit rund 5 Kilometer Stau zwischen den Anschlussstellen Ahrensburg und Bad Oldesloe und rechnet mit einem Zeitverlust von mindestens 27 Minuten.Rund um WM-Übertragung: Hitze und heftige Gewitter bleibenPublic Viewing bei Hitze oder Gewitter? Rund um das zweite Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM befindet sich die Bundesrepublik in einer Art Wetter-Schwitzkasten. Bei möglichen Gewittern könnte es rund um die Übertragung des Spiels am späten Abend auch Sturmböen geben. Das geht aus Angaben der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach hervor.Eine Hitzeglocke über Mittel- und Westeuropa mit außergewöhnlich hohen Temperaturen bestimmt hierzulande weiterhin das Wetter. Zugleich sorgen schwache Störungen am Rande eines Tiefdruckgebiets über dem Atlantik immer wieder für kräftige Gewitter – lokal mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen, wie der DWD mitteilte. Davon ist an diesem Samstag vor allem der äußerste Osten betroffen. „Dort kann es recht heftig werden“, sagte Meteorologe Christian Herold vom DWD. Bis zum Anpfiff des deutschen WM-Spiels gegen die Elfenbeinküste gegen 22.00 Uhr (MESZ) seien die Gewitter voraussichtlich größtenteils durch. Allerdings sei Vorsicht geboten, weil schwere Sturmböen mit den Gewittern einhergehen könnten. Und im Westen ziehen bereits neue auf. Am Sonntagvormittag – dem Tag des kalendarischen Sommerbeginns – ist vor allem Nordrhein-Westfalen von schweren Gewittern betroffen, dabei insbesondere auch das Ruhrgebiet. Im Laufe des Sonntags werden die heftigsten Gewitter dann in der Mitte und später im Südosten der Republik erwartet.Cottbus glüht bei 36,2 Grad – Gewitter und Sturmböen drohenHitze-Hotspot in Brandenburg war am Freitag die Stadt Cottbus. Am bislang heißesten Tag des Jahres seien in der Stadt 36,2 Grad erreicht worden, sagte der Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Florian Engelmann. Auf Platz zwei der heißesten Orte lag mit 35,7 Grad die Stadt Baruth (Mark) (Kreis Teltow-Fläming). Potsdam erreichte 35,3 Grad ebenso wie die Messestation in Berlin-Tempelhof. Der DWD gab für Teile Brandenburgs eine Warnung vor extremer Hitze heraus. Gewitter drohenHeute soll es am ehesten in der Lausitz noch mal um die 35 Grad heiß werden, wie der DWD-Meteorologe sagte. Es sei in Brandenburg aber auch mit dichter Bewölkung zu rechnen. Vor allem entlang von Oder und Neiße könnten nachmittags und abends kräftige, aber lokal begrenzte Gewitter aufziehen.Sturmböen, Hagel und Starkregen sind laut Vorhersage innerhalb kurzer Zeit möglich. Das könne etwa die Kanalisation mancherorts überfordern, sagte Engelmann. „Aber nach 20 bis 30 Minuten ist der Spuk vorbei.“Gewerkschaft will landesweite Hitzefrei-Regeln für alleDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert landesweit klare und verbindliche Regelungen zum Hitzeschutz für alle Schulen in Nordrhein-Westfalen – auch für die Sekundarstufe II. Die derzeitige Erlasslage schließe Oberstufenschüler und damit faktisch auch ihre Lehrkräfte von Hitzefrei aus, kritisierte die GEW-Landesvorsitzende Ayla Celik. Aus Sicht der Gewerkschaft sei Hitzeschutz jedoch keine freiwillige Leistung, sondern Teil der Fürsorgepflicht des Dienstherrn sowie des Gesundheits- und Arbeitsschutzes an Schulen.Die zunehmenden und länger andauernden Hitzeperioden machten deutlich, dass die bestehenden Regelungen weder ausreichend noch zeitgemäß seien, bemängelte Celik. „Ob Unterricht bei extremer Hitze unter vertretbaren Bedingungen stattfinden kann, hängt vielerorts von der baulichen Ausstattung der Schulen und damit letztlich von den finanziellen Möglichkeiten der Kommunen ab.“Hitzeschutz nach Kassenlage oder Gebäudezustand dürfe es aber nicht länger geben, unterstrich Celik. Tatsächlich seien die meisten Schulgebäude noch immer keine verlässlichen klimaresistenten Lern- und Arbeitsorte. Mehr ladenTickarooLive Blog Software