Mit großer Spannung wurde der Bericht erwartet, seine Veröffentlichung extra vorverlegt: die Empfehlungen der Kommission zum »Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt«. Familienministerin Karin Prien (CDU) hatte die Expertenrunde vor neun Monaten eingesetzt. Die Fragen: Wie können sich Kinder und Jugendliche im Internet sicher bewegen? Wann sollten sie Zugang zu sozialen Medien haben? Lassen sich die Techplattformen regulieren? Jetzt haben die 18 Experten und Expertinnen – die meisten stammen aus der Wissenschaft – ihre Vorschläge präsentiert. Olaf Köller, Professor für Empirische Bildungsforschung in Kiel, ist Co-Leiter des Gremiums.DIE ZEIT: Beim Thema Jugendliche und soziale Medien stehen sich zwei Positionen gegenüber. Die einen plädieren für strikte Altersgrenzen, teilweise bis 16 Jahre. Die anderen warnen vor Verboten, setzen auf Medienerziehung und fordern mehr Druck auf die Betreiber von Instagram, TikTok und Snapchat. Was schlägt die Kommission vor?
Digitaler Jugendschutz: »Unser Ziel ist, die Zeit in den sozialen Medien zu reduzieren«
Soziale Medien ohne Like-Button, kein Handy bis Klasse 7 – das fordert jetzt ein Expertengremium. Hier verteidigt der Vorsitzende der Kommission die Vorschläge.










