Heute geht es um die Folgen der geplanten Gesundheitsreform für die Psychotherapie, den mutmaßlichen US-Angriff auf eine Grundschule in der iranischen Stadt Minab und die volkswirtschaftlichen Kosten des Brexits für die Briten.
23.06.2026, 05.40 Uhr
Wenn Warken an der Seele spartHeute übergibt die von der Koalition eingesetzte Rentenkommission ihre Reformvorschläge an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seine Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Und weil da keine Überraschungen mehr zu erwarten sind, die über das hinausgehen, was meine Kollegen Benjamin Bidder und Markus Dettmer bereits gestern berichtet haben (mehr dazu hier ), wenden wir uns an dieser Stelle einer anderen dräuenden Reform zu: jener unseres Gesundheitssystems.
Nina Warken (im Dezember 2025)
Sollten die von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vorgesehenen Kürzungen umgesetzt werden, wäre das ein harter Schlag für all jene Menschen, die unter psychischen Problemen leiden und Hilfe suchen. Meine Kollegin Heike Le Ker fasst die Folgen der Reform zusammen: Die Ausgaben für Psychotherapien würden – so wie andere fachärztliche Leistungen schon heute – budgetiert. Die Anzahl von Psychotherapien würde stärker gesteuert. Und Zuschläge für Kurzzeittherapien, durch die mehr Menschen psychotherapeutisch versorgt werden können, fielen weg.Das Ergebnis wären weniger verfügbare Therapiestunden – und damit eine beschwerlichere Suche für Betroffene, die Hilfe suchen.










