Markus Knall, Chefredakteur bei der Verlagsgruppe Ippen, hat eine Vision, wie der Journalismus in der sehr nahen Zukunft funktionieren könnte. Ein Redakteur schickt am Morgen „zwanzig Chatbots los, die Themenvorschläge generieren, Beiträge recherchieren und bestehende Texte umschreiben“. Menschliche Mitarbeiter überprüfen dann nur noch die von der KI generierten Ergebnisse. „Ein einzelner Journalist kann so zehn, zwanzig, fünfzig Texte am Tag steuern. Er wird zum Mini-Chefredakteur.“
Journalismus und KI: Willkommen im Zeitalter des Content-Schrotts
Die Warnungen vor einem Journalismus, der nur auf KI-generierte Texte setzt, sind begründet. Und sind eigentlich nicht so ganz neu.











