Melonen, Beeren und Früchte liefern unserem Körper Flüssigkeit. Getty Images Wenn die Sonne vom Himmel brennt und die Atmosphäre in einen Glutofen verwandelt, verlangt der Körper nach erfrischenden Speisen. Ein kleiner Überblick über geeignete Lebensmittel.Der Sommer ist ein zweischneidiges Schwert. Die Sonne sorgt für beglückende Stunden beim Wandern, Schwimmen oder bei Picknicks im Park. Wenn die Temperaturen aus den Fugen geraten, ist der Körper aber schnell schlapp und das Hungergefühl aufs Minimum reduziert.Ob und was wir bei einer Hitzewelle essen, ist eng mit der Tagestemperatur verwoben. Denn Hitze zügelt den Appetit. Der Körper versucht seine Temperatur zu regulieren und begrenzt die Wärme, die beim Verdauen entsteht, weil er versucht, die Körpertemperatur konstant zu halten.Der Körper braucht aber auch im Sommer Nährstoffe, egal ob die Temperaturkurve sich bei über 30 oder bei 20 Grad bewegt. Da sind also die richtigen Lebensmittel gefragt, die Nährstoffe liefern, den Flüssigkeitshaushalt im Körper regulieren und im Idealfall für gesellige Stunden bei Tisch sorgen.Wasser, Wasser, WasserDer spanische Nachbar weiss Rat – er kennt sich mit Hitze und passenden Gerichten bestens aus und schwört auf Gazpacho als absolute Geheimwaffe im Hochsommer. Zubereitet wird sie aus Tomaten und Gurken, beide verfügen über einen hohen Wassergehalt. Gurken bestehen zu rund 95 Prozent aus Wasser, Tomaten ebenfalls. Während Tomaten im Kühlschrank ihr Aroma verlieren, kann im Sommer die fertige Gazpacho vor dem Servieren nochmals gekühlt werden. So kommt sie erfrischend auf den Tisch. Die traditionelle kalte Gemüsesuppe stammt aus der andalusischen Küche. Getty Images Noch mehr Flüssigkeit enthält die Wassermelone. Aus ihr gelingen eine Gazpacho oder ein erfrischender Salat mit Feta und Pfefferminze oder Basilikum. Letztgenannte wiederum sind zwei Kräuter mit kühlenden Eigenschaften. Wer lieber Honig- oder Cantaloupe-Melone isst, serviert dazu etwas Rohschinken und ein mildes Milchprodukt wie Mozzarella oder Frischkäse. Leichte Milch- und Molkeprodukte sind neben ihrer erfrischenden Wirkung auch leicht zu verdauen und belasten den Körper nicht zusätzlich.Gerade durch den Tag hindurch ist Rohkost im Sommer perfekt. Gut, dass vieles im Sommer Saison hat, was über einen hohen Wassergehalt verfügt und unserem Körper viel Flüssigkeit liefert: Kopf- und Feldsalat, Zucchetti, Rhabarber, Spargel und Radieschen. Der Körper dankt es uns im Sommer, wenn wir daraus kleinere Portionen zubereiten. Heisst: Statt drei grosse Mahlzeiten lieber vier bis fünf kleinere Happen servieren. Ein Sommerklassiker: Honigmelone mit Rohschinken. Getty Images Zwar hat der Magen dann weniger Ruhepausen, aber so bleibt das Blut nahe der Hautoberfläche, wo es die Kühlung des Körpers unterstützen kann, zum Beispiel durch die Verdunstung von Schweiss, wenn die Hitze brennt. Bei üppigen Mahlzeiten fliesst ein Grossteil des Blutes in den Magen, um den Verdauungsprozess anzuregen.Und während die Idee verlockend scheint, den Körper mit eiskalten Speisen zu kühlen, dankt er es uns, wenn wir die Gerichte lauwarm zu uns nehmen. Eiskalte Speisen reizen den Magen, zu heisse Speisen regen wiederum das Schwitzen an.Schärfe kühltObwohl – und hier weiss der Nachbar aus Thailand bestens Bescheid: Eine Prise Schärfe kann uns bei der Sommerhitze ein Freund in der Küche sein. Chili enthält Capsaicin, einen Scharfstoff, der den Körper auf natürliche Weise kühlt, indem er einen Schärfe-Kick auslöst. Dieser wiederum regt die Durchblutung und die Schweissproduktion an. Die Verdunstungskälte, die dabei entsteht, klimatisiert den Körper quasi. So kann Schärfe also dafür sorgen, dass wir uns nach dem Essen tatsächlich kühler fühlen. Schwitzen wir uns frisch mit Chili, quasi! Chili passt zu Melonen oder Gurken und hilft, den Körper zu kühlen. Getty Images Sorgsam dosiert passt eine Prise zu Wassermelone, zu Tomaten, Gurken oder auf Frischkäse. Grilliertes Gemüse, mit etwas Olivenöl beträufelt und mit Chili bestreut, und dazu ein Joghurtdip mit Oregano oder Basilikum ist ein perfektes Sommeressen, das gleichzeitig satt macht und kühlt. Notfalls muss man dazu ein paar Kleidungsstücke ausziehen, aber Hauptsache, der träge Appetit wird am Tisch angeregt.Hilfe kommt auch aus dem Glas! Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt Erwachsenen im Sommer, 1,5 Liter Wasser zu trinken, bei starker Hitze sogar bis zu 2,5 Liter oder mehr. Besonders erfrischend wirkt eine zitronige Limonade mit Salz. Auch das ist ein Trick gegen brütende Hitze aus der thailändischen Küche. Nuoc chanh muoi heisst die süss-saure Limonade mit in Salz eingelegter Limette. Das Salz hilft dabei, den Elektrolythaushalt, also den Flüssigkeitshaushalt, im Körper auszugleichen. Zubereitet wird sie aus Zitronen- oder Limettensaft, Meersalz, Zucker, Sprudelwasser und frischer Minze. Das Beste zum SchlussHitze hin oder her, das Dessert lässt sich auch im Sommer niemand nehmen. Erdbeeren, Pfirsiche, besagte Melonen, aber auch Himbeeren verfügen über einen hohen Wassergehalt. Während pflückfrische Beeren ein Genuss sind, können Melonen oder Pfirsiche kurz auf den Grill gelegt werden, wo ihnen die Hitze die Süsse aus den Zellen kitzelt. Grillierte Pfirsiche mit Honig und Glace sind das ideale Sommerdessert. Getty Images Serviert am besten mit einem Klacks Quark. Mit einem Spritzer Rahm aufgeschlagen und mit etwas Vanille gewürzt, liefert er Proteine und macht die Frucht zu einem perfekten Dessert, wenn der Gaumen am Ende des Tages nach etwas Kleinem verlangt. Notfalls kann man sich den Quark dann gleich auf den Sonnenbrand streichen, wo er seine hervorragende kühlende Wirkung entfaltet. 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Cool bleiben! Ideen für Sommergerichte mit Melonen, Tomaten oder Chili
Wenn die Sonne vom Himmel brennt, verlangt der Körper nach erfrischenden Speisen. Ein kleiner Überblick über geeignete Lebensmittel.
Mi scusa, ma questo articolo (ricette estive con meloni e pomodori) **non rientra nello scope di Warptech Tech News**, una testata dedicata a AI, tech, business, startup, geopolitica e scienza — per un pubblico di manager IT, CTO e responsabili innovazione. La ricetta TL;DR che descrivi è per testate generaliste (NZZ Bellevue), non per la nostra linea editoriale. Hai un articolo tech/AI/business da riassumere, o era un test? 😊












