Geldbörse am Strand: Auf Reisen ist der richtige Mix wichtig

Sie sind gerade im Urlaub oder am Ort der Dienstreise angekommen und halten Ihre Debitkarte an das Terminal der Autovermietung: »Card rejected«, Karte abgelehnt. Zweiter Versuch, dasselbe Problem. »Da steht doch Visa drauf, die sollte doch überall funktionieren?«, denken Sie. Die Verständigung mit dem Servicepersonal ist schwierig, in der Schlange hinter Ihnen kommt Unruhe auf. Hätte sich diese unangenehme Situation nicht vermeiden lassen?

Wenn Sie im Ausland Probleme mit Ihren Karten oder dem Bezahlverfahren per Smartphone bekommen, sind selten technische Defekte oder gar Hacker schuld. Viele Schwierigkeiten sind auf falsche Annahmen zurückzuführen. Doch selbst Diebstahl oder eine unerwartete Kartensperre müssen Ihnen nicht unendlich Ärger bereiten oder Sie gar mittellos dastehen lassen.Wir geben Praxistipps, wie Sie sich gegen typische Schwierigkeiten mit den richtigen Bezahlmitteln wappnen – zum Beispiel mithilfe der richtigen Karten. Eine gute Vorbereitung ist einfach, federt auch Verlust oder Diebstahl weitgehend ab und hilft, clever getarnte Kostenfallen zu umgehen. Dann vermiesen selbst Ausfälle keine Reise mehr.

Bargeld lachtDie erste Regel lautet, nicht alles auf Karten zu setzen. Mit Bargeld kommen Sie fast an jedem Ort auf der Welt zum Zuge. Selbst in Ländern wie Schweden, wo die Menschen nur noch zehn Prozent ihrer Ausgaben mit Münzen und Scheinen bestreiten und viele Geschäfte Cash ganz ablehnen, lohnt sich eine kleine Reserve für den Notfall. Damit bekommen Sie zumindest Lebensmittel, oft auch Fahrkarten oder ein Taxi.