Wer in den Urlaub fährt, zahlt am liebsten mit Bargeld – so zumindest das Ergebnis einer Postbank-Umfrage. Knapp 42 Pro­zent der Deut­schen mit Ur­laubs­plä­nen neh­men so viel Bar­geld mit in die Ferien, dass es für die meis­ten Aus­ga­ben reicht. Aber auch Kreditkarten (40 Pro­zent) und die Girocard (34 Pro­zent) sind beliebt.Anzeige

Die meisten setzen aber auf eine Kombination aus allem. Das macht auch Sinn, denn für das Bargeld spricht zwar, dass es auch in Ländern mit Kartenproblemen und in ländlichen Gegenden kein Akzeptanzproblem gibt. Je nach Reiseland sieht das aber schon anders aus: Etwa in Skandinavien und den Niederlanden dominieren eher die Kartenzahlungen. Infos darüber, welche Zahlart im eigenen Reiseland üblich ist, gibt es beim Auswärtigen Amt.

Hinzu kommt der Sicherheitsaspekt: Während man eine verlorene oder gestohlene Karte im Zweifel sperren kann, ist das Bargeld einfach weg. Am besten hat man daher also tatsächlich einen Mix aus Karten und Bargeld dabei.Anzeige

Welche Karte steckt im Portemonnaie?

Noch bevor es losgeht, solltest du dir anschauen, was für eine Bezahlkarte du im Portemonnaie hast – und ob sie ausreicht, um damit im Ausland alles zahlen zu können. Bei einer Karte der Sparkasse oder Volksbank wird das in der Regel die Girocard sein, eine klassische Debitkarte. Für Reisen in Europa reicht sie meistens aus, um Geld abzuheben oder Einkäufe zu bezahlen. Bei Debitkarten wird das Geld sofort vom Konto abgebucht. Wenn du sie für Mietwagen oder Hotelreservierungen nutzt, solltest du daher darauf achten, dass dein Konto ausreichend gedeckt ist, denn der Betrag wird bis zur Endabrechnung blockiert.