Gelingt Fußball-Europameister Spanien eine Reaktion nach dem blamablen WM-Auftakt gegen Kap Verde? Eine weitere Enttäuschung könnte den Mitfavoriten bei der Weltmeisterschaft bereits früh in Bedrängnis bringen. Auch Belgien und Uruguay stehen in ihren zweiten Gruppenspielen unter Zugzwang.Die Spiele des WM-TagesSpanien: Nach dem peinlichen 0:0 gegen Kap Verde muss der Europameister liefern. Zwar gab sich der Trainer betont gelassen, doch Druck und Erwartung in der Heimat sind groß. Die Sportzeitung „Marca“ rechnete bereits die torlosen WM-Minuten vor, fast 300 sind es mittlerweile. Der Startelf-Einsatz von Jungstar Lamine Yamal ist ersehnt, Luis de la Fuente wird sich dem womöglich nicht beugen. Veränderungen in der Startelf dürfte es trotzdem geben, der frühere Leipziger Dani Olmo ist ein Kandidat.Saudi-Arabien: Das Ziel, erstmals seit 1994 wieder die K.-o.-Runde zu erreichen, hat die Auswahl von Georgios Donis nach dem 1:1 gegen Uruguay weiter vor Augen – angesichts der Gruppenkonstellation wäre eine (deutliche) Niederlage aber nur schwer zu verkraften. An seiner Startformation dürfte Donis nicht besonders viel ändern.Belgien: Der mäßige WM-Start gegen Ägypten hat Spuren hinterlassen. In Belgien gibt es eine Debatte über die harmlose Angriffsreihe. Stürmer Romelu Lukaku dürfte diesmal mehr Minuten bekommen als noch gegen Ägypten. Die Frage ist, ob Trainer Rudi Garcia ihn gegen Iran beginnen lässt oder einwechselt. Auch Andre Onana und Timothy Castagne könnten aus der ersten Elf rotiert werden.Iran: Wie beim Start gegen Neuseeland werden sich die Augen beim iranischen Team nur bedingt auf die sportliche Leistung richten. Welche Symbole gibt es im Publikum, wie verhalten sich die Profis? Der immense Druck war den Profis um Sturm-Routinier Mehdi Taremi zum Auftakt anzumerken. Für das Team Melli geht es in Inglewood abermals um mehr als um drei Punkte.Uruguay: Ein Sieg gegen Saudi-Arabien, ein Sieg gegen WM-Debütant Kap Verde: Davon ging man vor der WM beim zweimaligen Weltmeister fest aus. Das 1:1 gegen die Saudis hat deshalb für eine Menge Unzufriedenheit und Druck gesorgt. Dass der ehemalige Liverpool-Stürmer Darwin Nunez schon zur Halbzeit ausgewechselt wurde, hat ebenfalls Konfliktpotenzial. Gegen Außenseiter Kap Verde müssen die „Urus“ gewinnen. Sonst droht das zweite Vorrunden-Aus nacheinander bei einer WM.Kap Verde: Der Torwart Vozinha als Held, seine Mutter als Rührstück: Kap Verdes Punktgewinn gegen WM-Favorit Spanien ist bislang die Außenseiter-Geschichte dieser WM. Gegen Uruguay sind die Erwartungen deshalb schon etwas gestiegen. Sogar ein Weiterkommen ist auf einmal möglich. Dabei kann das Team nach vorherigen Visum-Problemen dann auch voraussichtlich auf die Unterstützung von Vozinhas Mutter bauen.Neuseeland: Der Außenseiter ist seit vier WM-Spielen ungeschlagen. Auf drei Remis bei der WM 2010 – unter anderem gegen Titelverteidiger Italien – folgte das achtbare 2:2 gegen Iran. Das Team hofft auf Überraschungsmomente der Angreifer Patrick Wood und Elijah Just. Gegen die wuchtigen Ägypter wäre ein weiteres Remis schon ein großer Erfolg.Ägypten: Der Gruppensieg ist für das Team um Starspieler Mohamed Salah absolut machbar. Beim 1:1 gegen Belgien war sogar mehr drin. Prunkstück ist die Offensive mit Salah und Manchester-City-Torjäger Omar Marmoush. Trainer Hossam Hassan hat nach dem gelungenen WM-Auftakt keinen Grund, seine erste Elf für das Duell mit Neuseeland zu verändern.
Fußball-WM 2026 heute: Spanien und Belgien unter Druck
Titelfavorit Spanien steht nach dem Fehlstart gegen Kap Verde unter Druck. Wie reagiert der Europameister im zweiten WM-Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien? Auch das Team aus Iran tritt wieder an.











