Los geht's für den Europameister und Titelfavoriten bei dieser Fußball-Weltmeisterschaft: Spanien bestreitet seinen Auftakt gegen Außenseiter Kap Verde. Nach den ersten WM-Spielen Belgiens und Uruguays werden sich viele Augen dann nach Los Angeles richten, wo Iran auf Neuseeland treffen wird.Die Spiele des WM-TagesSpanien: Mit Spanien startet einer der großen Favoriten in das Turnier. Die Stars Lamine Yamal und Nico Williams werden für den Auftakt fit sein. Allerdings ließ Trainer Luis de la Fuente offen, ob beide zum Einsatz kommen. Der Erfolgstrainer betonte, dass die WM enorme physische Anforderungen habe und er auf die Kräfte seiner Spieler achten müsse.Kap Verde: Mit 500.000 Einwohnern ist der atlantische Inselstaat die drittkleinste Nation, die sich je für eine WM qualifiziert hat. Die Qualifikation war besonders zu Hause beeindruckend: Kap Verde gewann alle fünf Spiele ohne Gegentor. Seit 2020 wird die Mannschaft von Pedro Brito trainiert, der nur Bubista genannt wird. In der Schlussphase der Vorbereitung besiegte man Serbien 3:0. Ein Weiterkommen als Dritter ist möglich, gegen Spanien wird es wohl nicht für einen Punkt reichen.Belgien: Vor acht Jahren stand Belgien noch im WM-Halbfinale. Aus dem damaligen Team sind in Torwart Thibaut Courtois und Spielmacher Kevin De Bruyne immer noch Schlüsselfiguren übrig. Hoffnungsträger ist Flügelspieler Jeremy Doku, der gesetzt ist. Der lange verletzte Lukaku war in zwei Tests zuletzt 17 und 24 Minuten dabei. Ein Startelf-Einsatz kommt wohl noch zu früh.Ägypten: Viele Augen richten sich auf Starspieler Salah, der den FC Liverpool in diesem Sommer verlassen wird. Ägypten verfügt mit Salah und dem früheren Frankfurter Omar Marmoush über eine brillante Offensive und könnte in der nominell schwachen Gruppe überraschen. Trainer Hossem Hassan war selbst über 20 Jahre Nationalspieler und absolvierte 177 Länderspiele für Ägypten.Saudi-Arabien: Das Team des neuen Trainers Georgios Donis ist zum dritten Mal in Folge bei einer Endrunde dabei – und bestenfalls geht es aus saudischer Sicht wieder so los wie 2022. In Qatar überraschte Saudi-Arabien zum Auftakt gegen den späteren Weltmeister Argentinien mit einem 2:1. In der WM-Vorbereitung gab es vor wenigen Tagen ein 0:0 gegen Senegal.Uruguay: Zweimal wurden die „Urus“ schon Weltmeister – aber das ist lange her (1950 und 1930). Große Stars wie Luis Suarez und Diego Forlan fehlen diesmal auch im WM-Aufgebot, auch wenn der Kader mit Fede Valverde (Real Madrid) oder dem ehemaligen Liverpool-Stürmer Darwin Nunez (Al-Hilal) immer noch prominent besetzt ist. Starcoach Marcelo Bielsa (70) trainierte bereits Argentinien (2002) und Chile (2010) bei einer WM.Iran: Seit Ende Februar befindet sich das Land in einem militärischen Konflikt mit Gastgeber USA. Der Iran hat sein Teamquartier deshalb nach Mexiko verlegt und soll nur am Spieltag ein- und wieder ausreisen. Brisant: Wenn der Iran Platz zwei in seiner Gruppe G belegt, ist im Sechzehntelfinale ein sportliches Duell mit den USA möglich.Neuseeland: Zum dritten Mal nach 1982 und 2010 sind die Neuseeländer für eine WM qualifiziert. Das Team um Premier-League-Profi Chris Wood ist einer der großen Außenseiter des Turniers. Weil Australien inzwischen in der asiatischen WM-Qualifikation antritt, war der Weg nach Amerika für die Neuseeländer frei. In der Vorbereitung gab es aber ein 0:4 gegen Haiti.