PfadnavigationHomeSportFußballWMLive im TV„Dachte, wir sind immer alle ein Team“ – Wontorra geht Thomas Müller anStand: 19:42 UhrLesedauer: 2 MinutenAngespannte Atmosphäre: Laura Wontorra im Gespräch mit Thomas MüllerQuelle: MagentaTVAngespannte Atmosphäre im Live-TV: Eigentlich soll es um den deutschen WM-Gegner Elfenbeinküste gehen. Doch dann geraten Thomas Müller und Laura Wontorra aneinander. Jürgen Klopp staunt.Bereits Stunden vor Anpfiff drehte sich bei MagentaTV schon alles um das zweite WM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste (ab 22 Uhr, ZDF, MagentaTV und hier im WELT-Liveticker).Zunächst wagten Johannes B. Kerner und Jürgen Klopp einen Ausblick auf das Spiel. Nach wenigen Minuten schalteten sie aus dem Studio zu Laura Wontorra und Thomas Müller in den Spielort Toronto.Was schnell auffiel: Harmonie schaut anders aus. Und hört sich auch anders an. Offenbar kann Wontorra Müllers flapsige Sprüche, auch auf Kosten von MagentaTV, nicht mehr hören. Die Moderatorin sagte: „Du schießt ja immer so gern gegen uns, obwohl du jetzt sogar in unserem Team spielst, aber das ändern wir später noch.“ Müllers Antwort: „Ich schieße gegen euch? Okay.“ Wontorra: „Jaja, ich habe manchmal so den Eindruck. Aber bis heute Abend kriegen wir dich schon noch hin.“„Ich muss ja dein Narrativ auch bestätigen“Nach einem kurzen Plausch über die Mannschaft der Elfenbeinküste ging es weiter mit der Meinungsverschiedenheit, die sichtlich nicht gespielt war. Wontorra lobte die Stadion-Atmosphäre in Toronto, Müller witzelte erneut. Das gefiel der Moderatorin nicht. Müller lachte: „Kleiner Scherz. Ich muss ja dein Narrativ auch bestätigen. Wenn du schon das Gefühl hast, ich schieße gegen dich, dann muss ich auch dranbleiben.“Wontorra kritisierte: „Es geht so weiter. Nicht nur gegen mich, ich habe das Gefühl, bei allen Experten und Kollegen sagst du: ‚Ich habe noch einen kleinen Hint (zu Deutsch: Hinweis) und weiß es besser als ihr.‘“ Müller sagte dazu: „Ich weiß es nicht besser, ich weiß es anders.“Lesen Sie auchKlopp lachte mit Kerner in New York über den Schlagabtausch: „Wie geil ist das denn?“ Und bot sich als Vermittler an: „Wenn ihr einen Mediator braucht, ruft mich an.“ Müller daraufhin: „Wir proben schon mal die Zweikampfhärte.“ Wontorra sagte abschließend: „Ich dachte immer, wir sind alle ein Team. Aber dass Thomas Müller jetzt Magenta-Farben trägt, müssen wir ihm noch erklären, glaube ich.“nihe/SUF