J. D. Vance, 41, US-Vizepräsident, hat sich als Fernsehexperte für Flachwitze qualifiziert. Der Politiker war in der Fox-News-Sendung „The Five“ zu Gast und hatte, nach einer längeren Diskussion über den Iran-Konflikt, die Aufgabe, zur Auflockerung eine Studie anzumoderieren, der zufolge Dad-Jokes die Vater-Kind-Bindung stärken. „Seit Generationen leiden Kinder weltweit unter den peinlichen Einzeilern ihrer Väter, meine Kinder inklusive“, sagte der Vizepräsident. Doch dank der Wissenschaft sei nun erwiesen, dass Humor hilfreich für Familien sei („Super Job, Forscher!“). Die Studie interpretierte er offenbar als Freifahrtschein für das öffentliche Darbieten von Papawitzen, denn er legte direkt los: „What do yo call a fly with no wings?“ Kunstpause. „A walk!“ (Wie nennt man eine Fliege ohne Flügel? Eine Laufe!). Die Runde im Studio reagierte mit einer betretenen Schweigesekunde, bevor jemand sagte: „Huh, sehr gut, der ist schrecklich!“ Deutsche Flachwitze mit ähnlichem Humorlevel wären etwa: Wie heißt der Bruder von Bruce Lee? Brokko Lee. Oder: Wie lautet der Vorname vom Reh? Kartoffelpü!InstagramDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Instagram angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Instagram angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Robbie Williams, 52, Sänger, hat der englischen Fußball-Nationalmannschaft mit seiner Klamottenwahl zum Sieg verholfen. Auf Instagram teilte der Brite ein Video aus seinem Schlafzimmer, er ist darin nur mit einer knappen Unterhose bekleidet und hält nacheinander verschiedene Kleidungsstücke in die Kamera. „Ich weiß wirklich nicht, was ich heute anziehen soll“, sagt der Musiker, „ich brauche etwas, das Glück bringt.“ Da fragt seine Ehefrau Ayda Field, 47, aus dem Off: „Glaubst du, dass das, was du trägst, tatsächlich einen Einfluss auf den Ausgang des Spiels haben wird?“ Antwort Williams: „So verrückt das auch klingen mag: Vielleicht kommt es doch darauf an, was ich trage.“ Worauf seine Wahl schlussendlich fiel, zeigte er in einer weiteren Instagram-Story: auf einen etwas gewagten blauen Zweiteiler – kurze Hose, kurzes Hemd –, bedruckt mit lauter Eissorten. England gewann 4:2 gegen Kroatien. Justin Setterfield/Getty Images via AFPErling Haaland, 25, norwegischer Fußball-Nationalspieler, hat mit seinen beiden Toren gegen den Irak ein kleines Erdbeben ausgelöst. Bei den Treffern in der 29. und 43. Minute maß ein Seismometer in der Stadt Bergen in der Nacht zum Mittwoch „deutliche Signale“, verursacht durch den Jubel von Fans in der Nähe der Messstation, wie das seismologische Institut Norsar mitteilte. „Wenn viele Menschen gleichzeitig auf große Sportmomente reagieren, können ihre gemeinsamen Bewegungen Vibrationen im Boden erzeugen, die von empfindlichen Seismometern registriert werden“, hieß es zur Erklärung. Das sei bei Großereignissen nicht ungewöhnlich: Ähnliche Signale hätten im Sommer 2024 Konzerte von Ed Sheeran, 35, in Oslo ausgelöst. Kate Green/Getty ImagesAndie MacDowell, 68, Schauspielerin, erlebt einen privaten Rollentausch. Sie wende sich jetzt an ihre mittlerweile erwachsenen Kinder, wenn sie einen Rat benötige, sagte die US-Amerikanerin in der „Kelly Clarkson Show“. „Ich kann mich bei ihnen ausweinen, wenn ich das brauche. Ich kann ihnen meine Sorgen anvertrauen.“ In ihren Augen bestehe die größte Herausforderung darin, zu lernen, dass die eigenen Kinder „nicht du sind“. Sie beobachte das bei anderen Eltern, die erwarteten, dass ihre Kinder so seien wie sie. „Und das ist der falsche Weg.“ Die Schauspielerin hat mit ihrem früheren Ehemann Paul Qualley drei mittlerweile erwachsene Kinder, ihre jüngste Tochter, Margaret Qualley, 31, ist ebenfalls Schauspielerin. Henning Kaiser/dpaHella von Sinnen, 67, Podcast-Newcomerin, mag keine Podcasts. „Ganz ehrlich: Ich höre selbst gar keine Podcasts. Das Thema ist all die Jahre komplett an mir vorbeigegangen“, sagte die Komikerin der Deutschen Presse-Agentur. Sie sei zwar zwei- oder dreimal in Podcasts eingeladen worden und habe sich diese Folgen dann auch angehört, sei aber nie auf die Idee gekommen, sich anderen Formaten zu widmen. Der Grund für ihr Desinteresse sei leicht zu erklären: Sie liebe Bilder. „Ich bin eine ausgewiesene Streamerin, eine Serienbingerin, eine Filmeguckerin und nicht zuletzt eine begeisterte Comic-Leserin.“ Ihr erster eigener Podcast „Gestatten, von Sinnen!“, von dem jeden Freitag eine neue Folge erscheint, vereint beides: Man kann ihn hören, aber auch im Video sehen. „Ich kann also weiterhin meine bunten Jacken tragen und jeder sieht es.“ Matt Slocum/AP/dpaRicky Martin, 54, puerto-ricanischer Sänger, wäre beinahe von seiner Plattenfirma am internationalen Durchbruch gehindert worden. Sein Song „María“ (“Un, dos, tres, un pasito p’alante, María“) aus dem Jahr 1995 erreichte in 20 Ländern Platz eins der Charts, doch wenn es nach seinem Label gegangen wäre, hätte er ihn gar nicht veröffentlicht, sagte Martin der Deutschen Presse-Agentur. „Ein Produzent sagte zu mir: Ricky, das ist das Ende deiner Karriere.“ Bis dahin war der Musiker für Herzschmerz-Balladen bekannt gewesen. Den Stilwechsel zum mitreißenden Tanzflächen-Sound trauten sie ihm nicht zu. „Ich habe ihnen das Gegenteil bewiesen.“
Promis: J. D. Vance erzählt im Fernsehen seinen liebsten Flachwitz
Der Vizepräsident outet sich als Fan von Dad-Jokes, Erling Haaland löst ein Erdbeben aus, Robbie Williams hat das passende Glücksoutfit fürs England-Spiel gefunden.













