Donald Trumps Stellvertreter JD Vance hat in der regierungskritischen Talkshow »The View« mit Äußerungen zum Fall Epstein für Aufsehen gesorgt. Er habe »volle Transparenz« gewollt.

17.06.2026, 07.44 Uhr

JD Vance bei »The View«

US-Vizepräsident JD Vance, 41, ist auf Promo-Tour: Bei zahlreichen Medien gibt er anlässlich der Veröffentlichung seiner Memoiren mit dem Titel »Communion« Interviews. Und es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass er sich nebenbei für den Präsidentschaftswahlkampf in Stellung bringen will. Bei einem Auftritt in der regierungskritischen ABC-Show »The View« ließ unter anderem eine Bemerkung des Republikaners zum Fall Jeffrey Epstein aufhorchen. »Ich bin, ehrlich gesagt, in Sachen Epstein so etwas wie ein Verschwörungstheoretiker«, sagte er.

Es sei korrekt, dass die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, ihn intern als Verschwörungstheoretiker bezeichnet habe. »Ich mag Susie sehr, aber ja, sie hält mich beim Thema Epstein für einen Verschwörungstheoretiker«, sagte er, »weil ich es für absurd halte, dass dieser Mann, der offensichtlich ein Sexualstraftäter war, mit vielen sehr wohlhabenden und mächtigen Menschen verkehrt hat. Das hat mich wirklich gestört. Ich weiß natürlich nicht, was genau dort vorgefallen ist – das weiß niemand mit Sicherheit, außer denen, die dabei waren –, aber das hat mich wirklich beschäftigt, und ich wollte vollständige Transparenz.«