Für J. D. Vance läuft es gerade nicht so gut. Lange galt er als legitimer Thronfolger der Maga-Bewegung, doch ob er bei der kommenden US-Wahl als Kandidat der Republikaner antreten darf, ist inzwischen ziemlich fraglich. Jüngst schien Vance zum einen bei Trump in Ungnade gefallen zu sein, zum anderen sinken seine Beliebtheitswerte in der Bevölkerung. Dass er im April als Wahlhelfer für Victor Orbán tätig war, nahmen ihm die Amerikaner übel. Es ist in der Geschichte der USA außerdem eher selten vorgekommen, dass ein Vize direkt bei der nächsten Wahl selbst zum Präsidenten gewählt wurde. Zuletzt gelang das 1988 George Bush. Viele Republikaner halten es inzwischen für die bessere Idee, Außenminister Marco Rubio antreten zu lassen.