PfadnavigationHomeSportFußballWMSzene nach Curaçao-Spiel„Es geht um Liebe, Nächstenliebe, Frieden“, sagt Tah über sein Gebet mit NmechaStand: 04:16 UhrLesedauer: 2 MinutenNach dem öffentlichen Gebet von Felix Nmecha nach dem WM-Spiel gegen Curaçao wird über Religion im öffentlichen Raum diskutiert. Autor Hasnain Kazim sieht darin ein Zeichen von Glaubensfreiheit und Zusammenhalt, betont aber die Bedeutung des jeweiligen Kontexts religiöser Symbole.Das gemeinsame Gebet mit Felix Nmecha und Spielern Curaçaos hatte für große Aufmerksamkeit gesorgt. Nun erklärt Jonathan Tah, wie es zu der Geste kam. Er kündigt eine Fortsetzung nach den kommenden Spielen an.Nationalspieler Jonathan Tah hat Einblicke gegeben, wie die meistdiskutierte Szene des deutschen WM-Auftakts – das Gebet nach Abpfiff mit Teamkollegen Felix Nmecha und einigen Spielern des Gegners Curaçao – zustande kam. Laut dem Innenverteidiger sei es eine geplante Aktion gewesen. „Das haben wir auch schon nach dem USA-Spiel (2:1 im letzten Test vor der WM, d. Red.) mit ein paar Spielern der USA gemacht“, sagte Tah bei MagentaTV. „Felix hatte mich angesprochen, ob ich Bock hätte. Wir beten auch im Privaten öfter mal gemeinsam, oder verbringen Zeit zusammen und sprechen darüber. Er kannte einen Spieler und hat dann gesagt: ‚Lass uns das auch wieder nach dem Spiel machen.‘“Tah kündigte an, dass es ähnliche Szenen auch nach den weiteren Spielen der DFB-Elf geben wird. „Wir werden das fortführen, weil es am Ende ein schönes Zeichen ist, dass es, auch wenn die WM gerade so präsent ist, um noch mehr geht als Fußball. Es geht um Liebe, es geht um Nächstenliebe, es geht um Frieden, Dankbarkeit. Das sind die Werte, die wir nach außen vermitteln wollen“, sagte der Spieler des FC Bayern. Unterschiedliche Meinungen zum GebetDas gemeinsame Gebet im Mittelkreis hatte unterschiedliche Meinungen ausgelöst. Während etwa Kirchenvertreter eine „verbindende Geste“ erkannten, sahen Kritiker einen missionarischen Charakter.In diesem Zusammenhang wurde auch auf Nmechas Social-Media-Vergangenheit verwiesen. Der BVB-Spieler hatte mehrfach mit Posts für Wirbel gesorgt, die als homophob bis queerfeindlich ausgelegt wurden. Nmecha bekennt sich öffentlich zu seinem Glauben und tritt im Zusammenhang mit dem evangelikalen Netzwerk „Ballers in God“ in Erscheinung.Lesen Sie auchDFB-Spieler Antonio Rüdiger hatte Nmecha auf einer Pressekonferenz am Mittwochabend deutscher Zeit mit einem deutlichen Plädoyer verteidigt. „Es ist etwas Persönliches. Er hat das gemacht, und ich sehe nichts Falsches daran“, sagte Rüdiger. Und weiter: „Wir leben in einem Land, wir reden von Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit. Also sehe ich kein Problem darin.“luwi
Fußball-WM: Gebet nach Curaçao-Spiel – „Es geht um Liebe, Nächstenliebe, Frieden“, sagt Tah - WELT
Das gemeinsame Gebet mit Felix Nmecha und Spielern Curaçaos hatte für große Aufmerksamkeit gesorgt. Nun erklärt Jonathan Tah, wie es zu der Geste kam. Er kündigt eine Fortsetzung nach den kommenden Spielen an.












